Zürcher Geschnetzeltes

Rund ein Jahrhundert umfasst die private Rezept-Sammlung von Monika Frei-Herrmann. In ihrem Kochbuch „Mein kulinarisches Erbe“ macht die Grafikerin und Fotografin die Rezepte ihrer Großmutter Pauline, ihrer Mutter Irmgard, ihrer Tanten Gotchen und Henny und ihrer Schwiegermutter Elsy nun für die Allgemeinheit zugänglich. Erfahren Sie mehr über diese interessanten Frauen in unserem Artikel “Kochgeschichten von starken Frauen”

Zürcher Geschnetzeltes – oder wie die Schweizer sagen „Züri Gschnetzlets“ Schwiegermutter Elsy beherrschte es perfekt.
Dieses Gericht ist ein Klassiker in der Schweizer Küche. Richtig gut ist es aus dem Kalbs-Schnitzelfleisch. Das Gericht ist schnell gekocht, muss dann aber sofort auf den Tisch. Ein perfektes Timing ist unerlässlich, die typische Beilage Rösti muss zeitgleich bereit sein. Meine Schwiegermutter Elsy beherrschte dies Festtagsgericht mit der bewundernswerten Leichtigkeit einer erfahrenen Schweizer Hausfrau – ich dagegen bin immer sehr erleichtert, wenn es wieder einmal punktgenau geklappt hat.

Zutaten: für 4 Portionen: 600 g Kalbfleisch (aus dem Nuss-Stück der Keule) | 1 Zwiebel | 1 EL Mehl | 50 g Butter | 2 dl heiße Brühe | 2 dl Weißwein | 200 g Sahne | 300 g Champignon | 1 Zitrone | Salz | Pfeffer | Paprika | Petersilie |
Zeit: Fertig in 40 Minuten

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