Sprossenbrot

Die Hofpfisterei wartet seit Kurzem mit einem ganz besonderen Natursauerteigbrot auf: Das Pfister Öko-Sprossenbrot strotzt nur so von Keimlingen. Das macht das Brot mit der reschen Kruste zur einer köstlichen Eiweiß- und Energiequelle. Und das schmeckt!

Keimlinge von der Sonnenblume, der Kichererbse, vom Dinkel und vom Roggen, dazu Radieschen-, Rettich-, Alfalfa- und Leinsamen-Sprossen, die Zutaten des Pfister-­Öko-Sprossen-Brotes legen nahe: Dieses saftige Natursauerteig-Brot auf Roggen- und Dinkelmehl­basis ist der ideale Protein-Lieferant – für ein leckeres Mahl zuhause oder für unterwegs, als kerngesunde Brotzeit in der wohlverdienten Arbeits- oder Lernpause, aber auch für ein kreatives Picknick oder bei allen Sport- und Freizeit­aktivitäten.

Erst gekeimt – dann resch gebacken
Gekeimte Samen haben eine viel höhere Bioverfügbarkeit als ungekeimte Samen, in denen die Nährstoffe noch in riesigen Molekülen gespeichert sind. Dank der Keimung und der Fermentierung zerfallen nämlich die in den Samen eingelagerten großen Nährstoffmoleküle in leichter verwertbare, kleinere Einheiten. Die Vitalstoffe und Vitamine des Samens explodieren geradezu durch den Prozess der Keimung, wenn das Korn seine gesamte Energie in den Wachstumsprozess setzt. Der gesprosste Samen verfügt damit über viel mehr aktive verdauungsunterstützende Enzyme und natürliche Vitamine und diese stehen dem systemischen Kreislauf dadurch unmittelbar zur Verfügung. Leinsamen beispielsweise ist wegen seiner samenschützenden Schleimschicht fast unverdaulich für den Körper; gekeimter Leinsamen dagegen kann seine wertvollen Nahrungs- und Vitalstoffe viel besser an den Körper abgeben. Während ungekeimter Leinsamen in erster Linie abführend wirkt, unterstützt gekeimter Leinsamen darüber hinaus eine gesunde Darmflora, denn die Vitalstoffe und Vitamine können in vollem Umfang an den Organismus abgegeben werden. Die qualitativ hochwertigen pflanzlichen Proteine der Sprossen sind nicht nur leichter verdaulich, sie tragen auch zum Erhalt von Muskelmasse und Knochen bei. So steht insbesondere die Kichererbse den tierischen Eiweißquellen in nichts nach. „Vater der Nahrung“ – das ist die wörtliche und treffende Übersetzung von „Alfalfa“, das ursprünglich aus Asien stammt; die Alfalfa-Sprossen in diesem Pfisterbrot aber stammen von Luzernen aus europäischen Gefilden. Sonnenblumensprossen schenken den nussigen Geschmack. Radieschen- und Rettichsprossen geben dem Brot den zusätzlichen Pfiff. Diese geballte Sprossenpower liefert Energie in allen Lebenslagen. Beispielsweise beim Wandern, wenn die Knochen schwer und die Muskeln müde werden, dann hilft ein stärkendes Picknick mit einem belegten Sprossenbrot im wahrsten Sinne „über den Berg“ (siehe Rezept in der Randspalte). Wie unkompliziert ist doch so eine gesunde, schmackhafte Brotzeit für unterwegs. Doch wie konnte es gelingen, ein Bauernbrot mit mehr als 18 Prozent Sprossen-Anteil in der gewohnten Pfister-Qualität zu entwickeln? Bäckermeister Kornek berichtet von unzähligen Testläufen, die es brauchte, bis er die perfekte Sprossenmischung und das ideale Verhältnis des Getreides ausgetüftelt hatte. Die Hofpfisterei wünschte sich ein Brot, im Geschmack ähnlich dem kernig-nussigen Pfister-Öko-Karotten-Sesam-Brot, aber noch proteinreicher.

Kernig-Nussiger-Geschmack
Jedes Sprossenbrot ist ein Unikat in Gewicht und Form, denn es wird von Hand aus dem Teigkessel, in dem es in aller Ruhe aufgeht, gehoben und geformt. Seine knusprig resche, dicke Kruste verdankt es einem speziellen Backverfahren sagt Bäckermeister Kornek. Der Dampf bleibt im Brot und damit auch die Feuchtigkeit, die das Brot bis zu fünf Tage so besonders saftig schmecken lässt. Alle Zutaten sind aus ökologischer Landwirtschaft.

Rezept-Tipp
Sprossenbrot mit Kürbiskern-Tomatencreme und Ei

Für 2 Personen

4 Scheiben Pfister Öko-Sprossenbrot
150 g Tomaten
50 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
Tomaten waschen, vierteln, Stielansätze und Kerne entfernen, Fruchtfleisch grob würfeln. Eingelegte Tomaten auf Küchenpapier abtropfen lassen, grob hacken.

30 g Kürbiskerne (geröstet und grob gehackt)
1 TL Kürbiskernöl
½ TL Honig
Salz, Pfeffer
Tomatenwürfel mit 20 g gerösteten Kürbiskernen, Kürbiskernöl und Honig pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2 hart gekochte Eier
½ Kästchen
Kressesprossen
Blutampferblättchen zum Garnieren

Brotscheiben mit Kürbiskern-Tomaten-Mix bestreichen. Eier pellen und in Scheiben gleichmäßig verteilen, mit den restlichen Kürbiskernen und den Kressesprossen bestreuen. Zum Mitnehmen je zwei bestrichene Seiten leicht zusammendrücken.

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Bildnachweis: Hofpfisterei

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