Schöpfungsgarten Traunstein: Von der Disziplin, nicht zu gießen

Fast sieht es aus, als seien die makellosen Salatköpfe fertig gekauft reingesetzt in die Permakultur-Hügel – so perfekt sitzen sie in Reih und Glied in den Hügelbeeten. Aber sie sind das Werk einer 4-monatigen intensiven Aufbauarbeit in Sachen Permakultur, an deren Ende ein sich weitgehend selbst organisierter Garten stehen wird.

Momentan ist es wichtig, neben den schon prächtig gedeihenden Pflanzen möglichst viele weitere vorgezogene Setzlinge in die Erde zu bekommen. Noch ist Zeit dafür, überall Salat zu pflanzen und an den Randbeeten werden Mangold, Gurken, Sonnenblumen, Tabak und Mais gesetzt.

Zwischen den Hügelbeeten wurde gemäht, ideal für das Mulchen der Permakultur-Hügel. Zum Düngen eignen sich auch andere Gartenabfälle, aber der Umgang damit im Sinne der Permakultur will gelernt sein.

„Wichtig ist jetzt, wo wir nach den Regeln der Permakultur alles fertiggestellt haben, nach diesen Spielregeln weiterzuarbeiten.“ schärft Karin Frank ihren Schützlingen ein, die zunehmend auf eigenen Beinen ihren Garten hegen und pflegen werden. Dazu gehört z.B. auch die eiserne Disziplin, NICHT zu gießen, um die Natur nicht in ihrem selbstregulierenden Wirken zu irritieren.

Zukunftsplanung bei frisch geernetem Salat

Von der Disziplin, nicht zu gießen

Das Kernteam

So entsteht ein Hügelbeet

So entsteht ein Gemeinschaftsgarten

Der Schöpfungsgarten wächst und gedeiht

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