Biosophie: Nahrung und Intelligenz

Portrait - Basile

Eine “biosophische” Kolumne von Basile Teberekides.

Es kann kein Aufblühen der Intelligenz sein, wenn das Erkannte nicht das Erlebte ist. Wenn man wiederum die Wichtigkeit der Lebensmittel für das Leben erkannt hat, dass nämlich die Lebensmittel selbst die Information für das Leben bereithalten – dann ist es schwer zu leugnen, dass das, was wir uns einverleiben in unmittelbarer Verbindung mit unserer inneren Gefühlslage, Unternehmungsbereitschaft und schöpferischer Lebenslust steht.
Es hat also sehr viel mit Intelligenz zu tun – die Physiologie des Körpers – ja den Körper selbst zu erforschen, zu erkennen und ihn dann seinen Bedürfnissen entsprechend zu behandeln. Die energische Betonung der Umsetzung dessen, was gedanklich als richtig erkannt – dass Denken und Handeln nicht getrennt, sondern in Einheit ein umso höheres Potenzial besitzen.
Je vollkommener die Lebensmittel, die man sich einverleibt, desto sinnvoller (im wahrsten Sinne des Wortes), gesunder und bejahender gestaltet sich unser Leben. Ein fragmentiertes Leben hat sicher nicht nur die Nahrung als Ursache, aber die Auswirkungen auf Körper und Geist sind nicht zu verkennen. Dies nun zu erkennen und entsprechend zu handeln würde ich „Aufwachen der Intelligenz“ nennen – die Verwobenheit von Allem.
„Ex Hypnos“ – raus aus dem Schlaf – so nannten die Antiken die Intelligenz. Raus aus dem Schlaf, raus aus der Hypnose, in der sich viele von uns befinden, von dem Selbst gelöst und nicht mehr in die Lage versetzbar, das Wichtige, das Unmittelbare zu erkennen.
Es gibt wenige Handlungen, die so unmittelbar, so intim zu nennen sind, wie die Einverleibung unserer Lebensmittel. Das sollte uns um so wacher, umso aufmerksamer stimmen, wenn es darum geht, unsere Lebensmittel frei von Pestizid, Fungizid und Gentechnik zu halten.
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Foto:  Benno Klandt | Monika Frei-Herrmann

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