Tipps zum Plastik-Fasten – Teil 5: Shoppen ohne Plastiktüten

Plastik-Fasten – in der Fastenzeit beginnen und nach und nach Plastik vermeiden

In unserer Reihe Plastik-Fasten möchten wir  mit unseren Tipps kleine Impulse geben. Nutzen Sie die siebenwöchige Fastenzeit zu ersten Schritten hin zu einem Leben ohne Plastik. Denn eines steht fest, Plastik ist der größte Feind von nachhaltigem Leben. Während es bei unseren Tipps Teil 1 bis 4 von der Plastik-Zahnbürste über den plastikfreien Frühjahrsputz, das Thema Glas statt Plastik und schließlich über die  Hautpflege ohne Plastik ging, geht es heute um den “Klassiker”

Shoppen ohne Plastiktüten 

Obwohl es in Deutschland eine Selbstverpflichtung des Handels gibt, Plastiktüten zu vermeiden und die meisten Supermärkte “normale” Plastiktüten nicht mehr verkaufen, werden in Deutschland immer noch jährlich 3,6 Milliarden Plastiktüten verbraucht – mit einer Gebrauchsdauer von gerade mal 25 Minuten. Dabei nutzen die Deutschen 20 Prozent weniger Plastiktüten als noch 2016. Was möglich wäre, zeigt das Beispiel Irland, dort wird jede Plastiktüte seit Jahren mit 22 Cent besteuert und das Geld fließt nicht in die Kassen der Händler sondern in einen Umweltfonds. Mit den Einnahmen kann der Umweltfonds dann Mehrwegsysteme fördern. Der Erfolg der Maßnahme kann sich sehen lassen: Laut EU-Kommission sankt der Plastiktütenverbrauch in Irland um fast 95 Prozent.

Aber es geht nicht nur um die Plastiktüten an der Kasse, sondern auch um die unsäglichen Plastikverpackungen von Obst und Gemüse. Den Plastikmüll im Supermarkt zu lassen, ist allerdings auch keine Lösung, denn der beste Müll  ist der, der gar nicht erst entsteht. Da lohnt es sich schon eher,  Einkaufsadressen nutzen, an denen man plastikfrei einkaufen kann, vom Wochenmarkt bis hin zu sogenannten “Lose-Läden”, also Geschäften, die sich auf den Verkauf von ausschließlich unverpackter Ware spezialisiert haben.

Doch auch wer nur den Supermarkt um die Ecke hat, kann da gezielt “Plastik-arm” einkaufen: Glas statt Plastik oder Tetrapak bei Getränken und Milchprodukten, Käse und Wurst an der Theke, Mehrfach- Verpacktes – beispielsweise bei Süßigkeiten – vermeiden.

In jedem Fall ist es praktisch, immer seine eigene stabile Einkaufstasche dabei zu haben. Der Shopper Hippie/Zickzack ist nicht nur eine äußerst robuste Einkaufstasche, mit seinem witzigen Design macht er gute Laune und alles “made in Germany”. Wer braucht da noch Plastiktüten?

 

Bildnachweis: Shopper Hippie/Zickzack Ralf Perey