Wasser und Gesundheit

„Wasser beeinflusst unsere Gesundheit mehr, als jeder andere Nährstoff“, lautet die Erkenntnis zahlreicher Experten der St. Leonhards-Akademie. Diese hat die gemeinnützige Aufgabe, mit Wasserwissenschaftlern und Medizinern in Austausch zu treten und deren faszinierende Erkenntnisse über die Internet-Seite der Akademie einem großen Kreis an Interessierten zur Verfügung zu stellen. Vielfältig sind die Themen, die der Frage nachgehen, welche Auswirkungen Wasser auf die Gesundheit hat. Sie reichen von der Ernährung von Kindern bis hin zur Bekämpfung von Kopfschmerzen. 

Wasser statt Süßgetränke

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Der Gesundheitsverband und Kooperationspartner HealthCare Bayern e.V. hat auch schon auf den Zusammenhang von adipösen Gesundheitsbeeinträchtigungen und dem übermäßigen Verzehr von Süßgetränken hingewiesen. Viele Kids trinken heutzutage gar kein Wasser mehr und auch viele Eltern sind nicht genügend aufgeklärt über die Wichtigkeit von reinem Wasser für unseren Stoffwechsel. Wir bestehen zum größten Teil aus Wasser, alle Zellvorgänge sind an Wasser gekoppelt und so hängt auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ganz klar von ausreichend Wasser im Organismus ab. Dabei kommt es nicht nur auf die Flüssigkeitsmenge an, sondern auch auf die Zellgängigkeit des Wassers, weiß Heilpraktikerin Elke Maria Freier, die für St. Leonhards einen E-Learning-Kurs „Medizinisch relevantes Wasserwissen“ ausgearbeitet hat. Ein weiterer Partner, mit dem die Akademie zusammen arbeitet,  ist GORILLA Deutschland. Die gemeinnützige Organisation informiert Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene über richtiges Trinkverhalten. Unter dem Kampagnen-Namen „The Power of Water“ zeigt GORILLA an Schulen, wie wichtig Wassertrinken für Körper und Energie ist und welche positive Kraft in Wasser steckt. An mehr als 30 Schulen in Bayern wird die Kampagne mit Postern, Postkarten und Stickern promotet und GORILLA Wasserflaschen verteilt. Die St. Leonhards Akademie führt dazu Interviews und vermittelt dieses Wissen einleuchtend über Videos auf der Website und in Social Media. 

Trinkgewohnheiten und Verdauung

In der Akademie geben auch zahlreiche Experten ihr Wissen weiter. Die Ärztin Dr. med. Anne Katharina Zschocke befasst sich seit vielen Jahren mit der Wirkung natürlicher Nahrung auf unsere Gesundheit. Die Expertin für Mikrobiomforschung und Darmgesundheit misst auch einem guten Quellwasser eine große Bedeutung zu. In Ihren Vorträgen und Büchern sagt sie: „Die Qualität des Wassers, das wir trinken, essen, in dem wir baden, das wir mit der Luft atmen und das uns umgibt, hat große Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und auf unsere Gesundheit.“

Die Heilpraktikerin Sabine Mühlbauer gibt wertvolle Trink-Tipps. Denn es ist nicht nur wichtig, was wir trinken, sondern auch noch wann wir trinken. Da Flüssigkeit, die während des Essens aufgenommen wird, unsere Verdauungssäfte verdünnt, sollte man am besten unabhängig von den Mahlzeiten trinken. Verdauungssäfte vom Speichel im Mund, vom Magen, von der Galle und von der Bauchspeicheldrüse werden ansonsten verdünnt und können ihre wichtige Aufgabe nicht mehr optimal erfüllen. Eine halbe Stunde vor dem Essen sollte man aufhören zu trinken und nach dem Essen ungefähr noch eine Stunde warten, bis man wieder etwas trinkt. Natürlich sollte man dabei immer zusätzlich seinem natürlichen Durstgefühl folgen.

Wasser in der Therapie

Dr. Thomas Rampp ist Facharzt für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte. In seinem Fachbuch „Wie Wasser heilt: Meine besten Tipps aus Forschung und ärztlicher Praxis“ schreibt der Kneipp-Arzt und Wasserforscher über seine umfangreichen Erfahrungen mit Wasser als Heilmittel. In seiner Funktion als Oberarzt der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen-Mitte verordnet Dr. Rampp einerseits Trinkkuren und andererseits klassische Wasseranwendungen über die Haut. Darüber hält er auch in der St. Leonhards Akademie Vorträge.

Dr. Rampp konnte feststellen, dass gutes, stilles Wasser, in ausreichender Menge über den Tag verteilt getrunken, den Ausleitungs-, und Genesungsprozess deutlich messbar unterstützt. Viele Menschen klagen über Kopfschmerzen und trinken einfach zu wenig, sind also exsikkiert (=ausgetrocknet). Er berichtet, dass beispielsweise bei chronischen Kopfschmerz-Patienten alleine durch die Verordnung einer ausreichenden Wasser-Trinkmenge die Medikamente und die Kopfschmerztage um die Hälfte reduziert werden konnte. Dabei hilft es, ein Trinkprotokoll zu führen und eine entsprechende Anleitung zu bekommen. Dr. Rampp dazu: „Zur richtigen Anamnese wird in der Medizin die wichtigste Frage oft vergessen: Wieviel, was und wann trinken Sie?“

Auch was wir trinken spielt dabei eine große Rolle. Wasser sollte möglichst unbelastet sein und idealerweise noch „lebendig“. Für den Kneipp-Arzt und Wasserforscher Dr. Thomas Rampp ist es ein Anliegen, Patienten für gutes Wasser zu sensibilisieren. „Gutes Wasser bewirkt spürbare und sichtbare Veränderungen im Körper“. Dieses Wissen zu verbreiten ist ein wesentlicher Auftrag der St. Leonhards Akademie. QC60W04

Akademie

Mit dem Auftrag, profundes Wissen rund um Lebendiges Wasser und eine gesunde, bewusste Lebensweise im Einklang mit der Natur an bewusste Verbraucher weiter zugeben, initiierte Johann Abfalter 2011 als Gründer und Stifter die St. Leonhards Akademie.2015 wurde die Akademie als gemeinnützig anerkannt. Denn die Akademie verfolgt einen öffentlichen Bildungsauftrag zur Gesundheitsvorsorge in der Gesellschaft sowie den nachhaltigen Schutz unseres Planeten.

www.st-leonhards-akademie.de

Die Leiterin

Ursula Maria Lang ent­wickelte zusammen mit dem Gründer und Stifter Johann Abfalter das Konzept der St. Leonhards-­Akademie. 2020 übernahm sie die Leitung der Akademie. Ursula Maria Lang ist Vordenkerin der nach ihr benannten Methode der Berufungsberatung. Als Kommunikationswissenschaftlerin (Univ.), Journalistin, Unternehmens- und PR- Beraterin mit den Schwerpunkten Berufung, Ge­sundheit und ganzheitlich Leben bringt sie viel Erfahrung mit, um das Vermächtnis von Johann Abfalter weiter zu verbreiten. 

Foto: Astrid M. Obert

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16. Mai 2021
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