Fichte: das Holz der Nachhaltigkeit

Die Bergwerksverwaltungen hatten in früheren Zeiten ihre guten Gründe, zum Stollenausbau Nadelhölzer zu bevorzugen.

Denn die Stützen aus Fichte, Kiefer und Lärche haben die Eigenschaft, verstärkten Druck durch ein stöhnendes Geräusch anzuzeigen, also den Bergmann vor einem drohenden Einsturz des Stollens zu warnen. Auch heute wird die Fichte als Konstruktionsholz für Dachstühle, Deckenbalken oder Dielen genutzt. Wegen ihrer guten Qualitäten gehört die Fichte zu den am häufigsten verwendeten Holzarten und deshalb wurden in Europa viele Mischwälder durch Fichten-Monokulturen ersetzt. Vor diesem Hintergrund entstand der Begriff „Nachhaltigkeit“. Er wurde um 1700 vom Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz in der Silberstadt Freiberg „erfunden“. Die sich schnell verschärfende Holzknappheit veranlasste den Forstmann dazu, ein Konzept zu erarbeiten, um für den Bergbau dauerhaft ausreichende Holzmengen bereitstellen zu können.

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