Mit der Sonne wohnen

Zwischen Gesundheit und Bauwerken besteht ein enger Zusammenhang. Sonnenlicht spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Wahl schadstoffgeprüfter und baubiologisch wertvoller Bau- und Dämmstoffe. Baufritz, der Vorreiter für Ökologie in den eigenen vier Wänden, hat nun im Allgäu ein ambitioniertes Hausprojekt realisiert, bei dem alle Aspekte des gesunden und nachhaltigen Wohnens zum Tragen kommen.

Anzeige: „Haussicht“: Wie dieses Eigenheim zu seinem Namen kommt, fällt sofort ins Auge. In dem Begriff „Haussicht“ steckt auch das Wort „Aussicht“ – und die ist im Dachgeschoss überwältigend. Denn der knapp 90 Quadratmeter große Raum ist dreiseitig nahezu vollverglast, und mit einem Schritt ist man draußen auf der Panorama-Terrasse, die das Innere weitläufig schwungvoll umfängt. Neben der realen Aussicht steht „Haussicht“ im übertragenen Sinne für den Blick in die Zukunft, bei dem Baufritz weit über den Tellerrand des üblichen Hausbaus hinausschaut. Am Anfang stand die Frage: „Wie wollen wir künftig wohnen?“ Gemeinsam mit dem renommierten Designer Alfredo Häberli realisierte Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer das Projekt „Haussicht“, das neue Dimensionen einer ökologisch-wohngesunden Holzhaus-Architektur offenbart. „Es war Zeit, dem ökologischen Holzbau ein neues Gesicht zu geben“, erklärt die Baufritz-Chefin Fritz-Kramer. Das Architekturensemble mit Haupthaus und Nebengebäude überrascht mit imposanten, weit ausladenden Holzdächern über filigranen Senkrechtstrukturen. „Diese Formensprachen findet nur ein guter Designer.“ An diesem Punkt kommt Alfredo Häberli ins Spiel, ein weltweit anerkannter Schweizer Designer, der von sich selbst sagt: „Seit meiner Kindheit ist Architektur immer ein Thema in meinem täglichen Leben.“

Innovativste Sonnenenergie-Nutzung durch thermisch aktivierte PV-Module,
die Eigenstrom produzieren und im Sommer
Wärme in einem e-Tank im Erdreich speichern.
Dieser beheizt dann über den Winter das Gebäude

Mit Holz ist fast alles möglich

In seinem Züricher Atelier entstanden die Grundrisse und Pläne für ein Holzhaus, das ganz neu gedacht wurde. Inspiriert vom Schiffbau als ureigener Form des Holzbaus, entwarf man die bugartigen Dachformen mit Schwingungen und Bögen; organische Formen, wie sie in der Natur vorkommen. Weil der Designer hierbei, und auch bei der Planung großer Räume ohne „Schere im Kopf“ zu Werke geht, stand das Baufritz-Team in Sachen Konstruktion und Tragfähigkeit vor großen Herausforderungen.

Die bugartigen Dachformen sind inspiriert vom Schiffbau, der ureigenen Form des Holzbaus

Im 90 Quadratmeter großen Wohnzimmer wird
gekocht, gegessen und die Sonne genossen

Das überdimensionale, 4-stöckige Sitzmöbel
namens „Media-Koje“ ermöglicht flexible Sitzgelegenheiten für Bewohner und Gäste.

Formen der Natur 

„Wir mussten Bauteile ganz neu entwickeln, berichtet Baufritz-Bauleiter Alexander Fritz, „und sind bei der Statik weit über übliche Grenzen hinausgegangen“. Doch genau das wollte man ja bei diesem Projekt: „Visionen realisieren – zeigen, dass es geht!“ (Dagmar Fritz-Kramer). So fand Architekt Stephan Rehm, der immer bei der Umsetzung gefragt war, alles „extrem spannend“, und schmunzelt bei der Frage nach der Machbarkeit: „Das sieht man erst, wenn man es ausprobiert hat.“ Jedoch ist er fest davon überzeugt, dass es für alle Hindernisse eine passende Lösung gibt. Unterm Strich wichtig für Rehm: Mit dem High-Tech-Baustoff Holz ist (fast) alles möglich.

Weitere Infos unter www.baufritz.de

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