Hier kommt die Überschrift hin

Die Problematik von Mikroplastik wird in der öffentlichen Diskussion meist mit Kosmetik- oder Abfallprodukten in Verbindung gebracht. Mit dem Straßenverkehr gibt es jedoch noch eine viel größere Eintragsquelle der Kleinstpartikel in die Umwelt: 1,2 Kilogramm Mikroplastik pro Kopf und Jahr entstehen durch den Reifenabrieb des Straßenverkehrs. Das gilt für Pkw, Lkw, Motorräder wie auch Fahrräder. Wir müssen also so gut es geht verhindern, dass Mikroplastik in den Wasserkreislauf gelangt. Am wirksamsten ist es doch, Mikroplastikemissionen bereits bei der Ursache zu bekämpfen: Weniger große und schwere Autos, weniger Individual- und Güterverkehr auf der Straße, stattdessen mehr öffentlicher Nahverkehr und mehr Güter auf die Schiene.  Auch Gummi-Sohlen haben mit ihrem Abrieb Nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt. Leider basiert die Sohle die Schuhhersteller auch auf  Gummi oder Mineralöl.

Naturkreppsohlen aus 100 Prozent nachwachsendem Rohstoff dagegen  bieten nicht nur ein unnachahmliches Tragegefühl, sie sind auch komplett biologisch abbaubar. Nur wenige Schuhhersteller wie Sioux verstehen sich auf  umweltfreundliche Kreppsohlen. Sie werden aus der Milch des in tropischen und subtropischen Breiten wachsenden Hevea-Baums hergestellt. Ein Grund mehr, auch beim Schuhkauf auf Nachhaltigkeit zu achten.

24. Februar 2022