Naturbewusstseinsstudie: Deutsche wollen besseren Meeresschutz und keine Genpflanzen

Eine große Mehrheit der Deutschen sieht die Vermüllung der Meere durch Plastik als Gefahr für den Naturschutz und unterstützt die Einrichtung von Meeresschutzgebieten.

Zu diesen Ergebnis kommt die aktuelle, mittlerweile fünfte Studie zum Naturbewusstsein. Durchgeführt wurde sie im Auftrag von Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz in Form einer  bundesweit empirisch abgesicherten Befragung zum Jahresende 2017.

Die große Mehrheit der mehr als 2.000 Befragten der aktuellen Naturbewusstseinsstudie wünscht sich auch strengere Regeln und Gesetze, damit die Fischerei mehr für den Schutz der Meeresumwelt tun kann. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich zudem darauf verlassen können, dass der Handel keine Produkte von bedrohten Fischarten anbietet. Ein Großteil der Bevölkerung spricht sich außerdem für eine Kennzeichnungspflicht von tierischen Produkten aus, die mit gentechnisch manipulierter Nahrung gefüttert wurden.

 

Gegenüber dem Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft vertritt eine große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland eine skeptische Position: So sprechen sich 79 Prozent der Befragten für ein Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft aus. 93 Prozent sind der Meinung, dass mögliche Auswirkungen auf die Natur immer untersucht werden sollten, wenn Pflanzen gezielt gentechnisch verändert werden. Ebenso sprechen sich 93 Prozent der Befragten dafür aus, Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch veränderter Nahrung gefüttert werden, im Handel zu kennzeichnen.

 

Nähere Informationen zur Studie

Interessante Quell-Links zum Thema:

Über enkeltaugliche genfreie Landwirtschaft 

Über Meeres-Schutz

 

Bilder: Martina Guthmann