Herrlich erfrischend: Tipps zur Abkühlung

Martina Guthmann

Schwül, drückend, stickig fühlt sich der Sommer bisweilen an, die Beine geschwollen, die Haut klebrig, der Kopf schwer. Dabei ist es so einfach, sich mit kleinen Tricks Erfrischung zu schaffen, auch wenn wir uns nicht gerade in Schatten eines Baumes mit Blick auf See oder Meer beamen können. Quell hat ein paar erfrischende Tipps zusammengestellt.

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Ein kühles Lüftchen

Es empfiehlt sich, möglichst früh richtig durch zu lüften, bis 8:30 ist die Luft meist noch frisch, danach die Jalousien oder Gardinen zuziehen. So machen es uns die Südländer vor.

Wer früh in den Tag startet, hat noch einen weiteren Vorteil: er kann in den heißesten Stunden des Tages zwischen 12:00 und 15:00 Siesta einlegen, weder geistige noch körperliche Hoch-Leistung sollte man in dieser Zeit von sich erwarten.

Technische Geräte, die Wärme abstrahlen und so den Raum zusätzlich aufheizen, möglichst oft auszuschalten, senkt die Raumtemperatur merklich.

Luftdurchlässiges Leinen ist das angenehmste Sommer-Bekleidungs-Material und nicht nur aus Umweltgesichtspunkten jeglichen Kunstfasern vorzuziehen.

Und ein nasses Bettlaken vor dem Schlafzimmerfenster kühlt einströmende Luft ab und sorgt so für angenehme Nachtruhe.

Manchmal genügen ein paar Tropfen

Mal etwas ganz anderes ist Vinaigre de Toilette, dieser Kosmetik-Essig ist ein wahrer Alleskönner. Zwischendurch einen Sprühnebel Vinaigre de Toilette aus der praktischen Dosier-Flasche auf Gesicht, Handgelenke, Hals erfrischt in angenehmster Weise. (Vinaigre gibt es bei uns im Quell-Shop und die Dosier-Flasche ebenfalls )

Ein wertvolles Utensil ist auch immer ein Fächer. Die kleinen Hitze-Helfer passen in jede noch so kleine Tasche und lassen sich auch schnell aus einem Stück Papier basteln.

Den Gang zur Toilette kann man dazu nutzen, sich am Waschbecken für 30 Sekunden kaltes Wasser über die Unterarme laufen zu lassen. Das erfrischt und unterstützt das Herz-Kreislaufsystem.

Unterstützende Verdunstungskälte schenken auch 3 bis 5 Tropfen ätherisches Öl, ob Menthol- oder China-Öl ( – passt in jede Hosentasche –) auf ein kleines Gästehandtuch geträufelt, mit dem sich einzelne Körperteile – Kniekehlen, Handgelenke und die Schläfen – oder der ganzen Körper abreiben lässt. Das ätherische Öl verdunstet extrem schnell und hinterlässt ein tolles Frischegefühl.

Statt einer kalten Dusche empfiehlt sich das wechselwarme Abbrausen. Durch eine eiskalte Dusche ziehen sich nämlich die Poren der Haut zusammen und bewirken, dass man nach der kurzfristigen Abkühlung noch mehr ins Schwitzen gerät.

Wer generell dazu neigt, schnell und stark zu schwitzen, kann mit einem lauwarmen mit 12 Esslöffel Bockshornkleesamen angereicherten Bad die Schweißdrüsen beruhigen.

Bodylotion aus dem Kühlschrank gibt einen echten Frischeschub.

Der Frischekick für Beine und Füße

Hohe Temperaturen führen bei vielen Menschen zu schweren Beine. Die schnellste Abhilfe dafür ist das Hochlegen der Beine! Um die Muskel-Venen-Pumpe zu aktivieren, hilft es auch, sich immer wieder auf die Zehenspitzen stellen.

Wer seine Einlegesohlen über Nacht in den Kühlschrank legt, kann auf kühlen Sohlen erfrischt durch den Tag gehen.

Und wer es sich irgendwie ermöglichen kann, sollte sich eine Schüssel oder einen Eimer mit kaltem Wasser für ein Fußbad gönnen, am Schreibtisch im Homeoffice lässt sich das auf alle Fälle realisieren.

Für die Nacht empfiehlt sich eine mit kaltem Wasser befüllte Wärmflasche, die man beim Zu-Bett gehen zwischen die Füße legt.

In die Sommerfrische – Raus aus der Stadt, ab in die Natur.

Statt sich im Auto-Stau einzureihen, um einen touristischen Hotspot zu erreichen, mag es gerade an heißen Tagen viel erholsamer sein, sich vor der Haustür aufs Rad zu setzen und den nächsten Park oder das nächste Waldstück anzusteuern.

Für den längeren Urlaub bieten sich neben der meist überlaufenen Küste auch das Gebirge an, denn mit jedem Höhenmeter erfährt die Luft eine Abkühlung.

Mal ganz was anderes – Wasserwandern 

​Sich bei Sommerhitze im Wasser aufzuhalten, hat immer einen sehr belebenden Effekt. Eine schöne Alternative zum Schwimmen ist das Wasserwandern nach der Methode Longe Côte. Dieser Sport, bei dem man –mit oder ohne Paddel in der Hand – im brusthohen Wasser durchs Wasser läuft, wurde in Frankreich erfunden und ist ein gelenkschonendes Ganzkörpertraining. Im Unterschied zum Schwimmen eignet es sich auch für Menschen, die in freien Gewässern den Bodenkontakt nicht verlieren wollen. Weitere Informationen zur Sportart und wo man diese am Meer und Seen erlernen kann, gibt der Bayerische Wanderverband. Sport@wanderverband-bayern.de

 

Bildnachweis: Martina Guthmann

 

9. Juli 2021
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