Wohin reisen in unruhigen Zeiten Teil 3: Familienurlaub, der nicht sauer macht

Familienurlaub als Kraftquelle für alle Familienmitglieder gestalten – das ist oft eine Gratwanderung. Während in den einen das Bedürfnis schlummert, von früh bis spät zu faulenzen und zu schlemmen, sehnen sich die anderen nach Aktivität und Zeit für mehr Körperbewusstsein. Ein friedliches Miteinander in der Familie und gegenseitiges Verständnis für die Bedürfnisse des anderen ist gerade in unruhigen Zeiten eine wichtige Basis, um gestärkt den Alltag und die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.
Wie Familie sich im Urlaub Gesund-Schlemmen und individuelle Entschleunigung mit gemeinsamem Natur-Erlebnis verbinden kann, zeigt das Konzept der Basenfasten-Hotels nach der Wacker-Methode.

Sabine Wacker, Pionierin in Sachen basischer Ernährung, bringt es auf den Punkt: “Urlaub ist oft vor allem eine saure Angelegenheit”. Das heißt, die Ernährung im Urlaub ist oft ungesünder als im Alltag. Croissants und Milchkaffee zum Frühstück, Knabbereien auf der Wander- oder Besichtigungstour, reichhaltiges Buffet mit Fisch, Fleisch und Nachtischen, Grill-Abende und danach noch das Sahne-Eis von der Gelateria – Wein und Bier aus der Urlaubsregion und last but not least hochprozentige Cocktails an der Bar – all dies stresst den nach Regeneration sehnenden Körper im Urlaub zusätzlich, macht den Körper sauer und ist kontraproduktiv für eine ganzheitliche Erholung.

Basische Ernährung
Viele im Internet kursierende Listen von basischen Lebensmitteln sind fehlerhaft. Familie Wacker hat viele umstrittene Nahrungsmittel aufgegriffen und von Lebensmittelchemikern – etwa  nach der Oral-Methode – erneut berechnen lassen, ob sie basisch oder sauer verstoffwechselt werden. Säurebildende Lebensmittel sind Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte, Ei, alle Getreidearten und Getreideprodukte wie Nudeln, Brot und alle Sorten von Gebäck, Zucker und alle Süßigkeiten, einige Nüsse, Spargel, Rosenkohl, Artischocken, Hülsenfrüchte, Kaffee, Espresso, Schwarztee, grüner Tee, weißer Tee, Früchtetee, Limonaden, Energy Drinks, Cola, Alkohol.
Basische Lebensmittel sind: fast alles Pflanzliche wie Gemüse, Obst, Kräuter, Pilze, Keimlinge, Samen, Kerne, Mandeln, Walnüsse, Pistazien, Zedern- und Macadamianüsse.

Das Basenfasten – also eine weitestgehend rein basische Ernährung – macht Sinn als eine zeitlich begrenzte Kur – rund ein bis zwei Wochen lang, die den Einstieg in eine basenreichere Ernährung erleichtern soll. Die Devise für eine basenreiche ist: So viel Obst und Gemüse wie möglich. Ein dauerhaft für unseren Organismus ideales Verhältnis ist: 80% basisch verstoffwechselbare  und 20% sauer verstoffwechselbare Nahrungsmittel.

Sauer macht nicht lustig – Regeneration für alle
Verzichtet Familie einige Tage oder sogar zwei Wochen bewusst auf saures, schweres Essen, wird sie schnell merken, wie viel Genuss durch basische Ernährung dabei auf den Tisch kommt. Die Geschmacksnerven verfeinern sich, man entdeckt Gemüsesorten, die man noch nie zuvor probiert hat und plötzlich absolut köstlich findet. Basenfasten macht Spaß und ist ein Genuß – vor allem in den Monaten, in denen es frische Beeren, Steinobst, Melonen und alle Varianten von Salaten, Tomaten und anderen Gemüsen in Hülle und Fülle gibt.

BioHotels, die Basenfasten nach der Wacker-Methode anbieten
Basenfasten nach der Original Wacker-Methode wird inzwischen von einer Reihe von Therapeuten und Hotels angeboten.
Wichtig: Basenfasten ist  nicht nur völlig frei von tierischen Produkten, sondern auch von Getreide. Wer daher Dinkelbrot oder Hirsemüsli im Programm hat, bietet definitiv kein korrektes Basenfasten an. Die Idee vom Basenfasten ist zudem, OHNE Nahrungsergänzungsmittel auszukommen. Die Vitalstoffe werden durch die abwechslungsreiche, basische Kost aufgenommen. Die einzige als sinnvoll erachtete Unterstützung sind Schüßler-Salze.
Das Praktische im Basenfasten-Hotel: Es kann, aber es muss nicht jedes Familienmitglied am konsequenten Basenfasten-Programm teilnehmen. Wer will, genießt die köstlichen, rein basischen Menüs, während die anderen Familienmitglieder am Tisch auch gesund, aber eben nicht nur basisch versorgt werden. Und auch die Bewegungs- und Entspannungsprogramme können Sie gemeinsam erleben.

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Folgende BioHotels bieten derzeit Basenfasten-Kuren nach der Wacker Methode an:

Das Bio Hotel Garmischer Hof (mit Basenvollbädern und Leberwickeln auf dem Zimmer, Fußbad und Massage im Alpisana Spa)
www.garmischer-hof.de/de/ziele-des-basenfastens
Das Biohotel Forellenhof
www.biohotel-forellenhof.de
Das Biohotel Stillebach
http://www.stillebach.at

Zum Basenfasten gehört auch eine regelmäßoge Darmreinigung – also eine Entleerung des gesamten Dickdarms mittels Irrigator, mit Einläufen oder der Colin-Hydro-Therapie. Diese Methoden sind gründlicher als die tägliche Entleerung beim Stuhlgang und helfen auch, Blähungen zu vermeiden, denn der Darm ist an die sehr ballaststoffreiche basische Kost anfangs noch nicht gewöhnt.

Alles über das Basenfasten nach der Wacker-Methode, Rezeptideen  und Partnerhotels auf www.basenfasten.de

Buchtipp zum Einstieg : Kompass 300 Fragen zur Säure-Basen-Balance bei Gräfe und Unzer