Neue Ideen durch die Gemeinwohlbilanz

Schweiz

Vegetarisches Bio-Hotel Balance – neue Ideen durch die Gemeinwohlbilanz

Ökologische Bauweise, vegetarische Bio-Küche aus der Region, Quellwasser, eigener Kräutergarten, sich selbst reinigender Schwimmteich – eigentlich war im „Schatzkasterl“ der Familie Schatzmann-Eberle auch schon vor der ersten Gemeinwohlbilanz die Welt ökologisch in Ordnung.

Bio-Hotel BalanceDennoch hat sich der Hotelier Roland Eberle entschieden, sich von den Auditoren der GWÖ prüfen zu lassen. Eberle begründet diesen Schritt folgendermaßen: „Man kann immer noch etwas besser machen und dazu lernen.“ Und der Aufwand, wirklich jeden Bereich auf seine Wirtschaftlichkeit im Sinne des Gemeinwohls zur überprüfen, hat sich gelohnt und den Hotelier selbst wieder auf neue Ideen gebracht. Dem Argument vieler Kritiker, dass mehr gemeinwohlökonomisches Wirtschaften zu Kostenexplosionen und Unrentabilität führe, setzt Eberle entgegen: „Im Gegenteil, Schmalspurlösungen, Billigvarianten und Preisdrückerei – egal ob bei Bau-Material, Lebensmitteln oder Mitarbeiterentlohnung – für all solche Fehler zahlt man langfristig einen höheren Preis. Und gerade im Urlaub – durch die Nähe zur Natur und die Möglichkeit, sich auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu konzentrieren – sind die Menschen auch besonders sensibel für Ideen des Gemeinwohls.“ Im Bio-Hotel Balance gilt das umso mehr, als viele Gäste gerade auch wegen der wohltuenden Yoga-, Meditations-, Somatic Experience SE und anderer heilsamer Seminare kommen, die das Wichtige im Leben in den Mittelpunkt rücken. | www.vegetarisches-hotel.ch
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Fotos: vegetarisches-hotel.ch

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