Trinken und Sport

ANZEIGE | In Sachen Trinken beim Sport kursieren im Internet viele teils widersprüchliche Tipps. Quell hat den Ernährungsexperten Marcus Schall befragt, der derzeit unter anderem den legendären Deutschland-Achter mit leistungsfördernder Ernährung begleitet.

„Food is Fuel“ so lautet die Philosophie, mit der Marcus Schall die Ruderer des Deutschland-Achters derzeit mit dem richtigen Essen und Trinken in Top-Form bringt. Als „Leuchtturmprojekt“ im deutschen Spitzensport können sich die Ruderer an ihrem Stützpunkt in Dortmund mit all dem Essen und Trinken versorgen, das sie dabei unterstützt, ihr volles Potenzial zu entfalten. „Gerade im Leistungssport stellt Ernährung heute einen wichtigen Aspekt dar. Wenn man an die Grenzen geht, muss man dem Körper auch die Möglichkeit geben, sich optimal regenerieren zu können“, bringt Schall sein innovatives Konzept auf eine einfache Formel. Durch die Kooperation mit Premium-Partnern aus dem Lebensmittelbereich, die den Ruderern hochwertige und natürliche Bio-Lebensmittel zur Verfügung stellen, kann das Team Deutschland-Achter in Sachen Ernährung aus dem Vollen schöpfen.

Trinken als wichtige Säule

Generell ist nach den Erfahrungen von Marcus Schall das Trinken sowohl für Sportler als auch für Otto-Normal-Verbraucher „eine wichtige Sache, um die Zellen mit Mineral- und Nährstoffen zu versorgen“. Mit Empfehlungen bezüglich der Trinkmenge hält sich Marcus Schall allerdings zurück, da alle Menschen einen individuellen Stoffwechsel haben. Neben der Konstitution des Sportlers hängt die Trinkmenge von der Sportart ab und von dem Schwitzverhalten des Sportlers. Zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit hält Marcus Schall aber für einen guten Durchschnittswert, an dem man sich orientieren kann. „Wenn man durstig ist, dann ist es eigentlich schon zu spät“, weiß Marcus Schall aus Erfahrung. Er selbst hat deshalb immer auf seinem Schreibtisch Wasser stehen. Auch die von ihm gecoachten Sportler nehmen sich ins Training auf das Boot stets einen individuellen Vorrat an Wasser mit. Am Stützpunkt in Dortmund stehen den Sportlern Wässer der St. Leonhards Quellen in unbegrenzter Menge zur Verfügung: In Form der St. Leonhardsquelle still, medium mit etwas Kohlensäure, der St. Georgsquelle oder JodNatur. Bei der Auswahl der Premium-Produkte, die in das tägliche Menü der Stützpunkt-Küche integriert, von den Ruderern direkt konsumiert oder im Rahmen der ergänzenden Versorgung bei Trainingslagern und Wettkämpfen verwendet werden, hat sich Marcus Schall in Sachen Trinken für die Wässer von St. Leonhards entschieden. Schon bevor er St. Leonhards als Sponsor für den Deutschland-Achter gewinnen konnte, hatte Schall dieses Wasser privat schon seit langer Zeit zuhause verwendet. Das artesische und besonders reine Tiefquellwasser hat einen optimalen pH-Wert und ist in Leichtglasflaschen abgefüllt.

Rudern als körperliche Extrembelastung

Auch wenn es so elegant wirkt: „Das Rudern ist eine körperliche Extrembelastung“, berichtet Marcus Schall aus dem Trainingsalltag in Dortmund. Dabei arbeitet der ganze Körper, genauer gesagt 80 Prozent der im Körper vorhandenen Muskelgruppen. Beim Rudern werden die Arm-, Schulter-, Rücken-, Bauch-, Gesäß-, Oberschenkel- und Wadenmuskulatur trainiert. Dazu kommt die Koordination mit den anderen Ruderern. Um 2.000 Meter in weniger als 6 Minuten zu schaffen – dem Zielwert des Deutschland-Achters – gehen die Ausnahme-Sportler regelmäßig an ihre körperliche Belastungsgrenze.

Wenn Iso-Drinks dann selbstgemacht

Prinzipiell hält Schall Wasser für das geeignetste Getränk beim Sport. Sollte es beim vielen Trinken geschmacklich langweilig werden, dann bieten sich Saftschorlen an, die mindestens zu Dreiviertel aus Wasser bestehen. Frisch gepresste Säfte findet Schall am besten, auch hochwertiges Kokoswasser kann zum schnellen Auftanken von Mineralstoffen eine gute Ergänzung sein. Fertige Iso-Drinks sieht er aufgrund der darin enthaltenen Zusatzstoffe jedoch kritisch. „Wenn man meistens an die Grenzen geht, sollte man nur die Dinge zuführen, die der Körper braucht und möglichst wenig von dem, was er nicht braucht“, so Schall.
So wie die individuell benötigte Trink-Menge, so ist nach Erfahrung von Marcus Schall auch der Mineralstoff-Bedarf individuell unterschiedlich. Je nachdem, wie viel ein Sportler schwitzt und welche Mineralstoffe er über die Nahrung aufnimmt – beispielsweise über Salat oder Wildkräuter – haben Sportler einen variierenden Bedarf an Mineralstoffen. „Nur bei Fast Food verhält es sich anders, da kann man davon ausgehen, dass man übers Essen kaum Mineralstoffe zu sich nimmt“, so Schall. Bei Leistungssportlern, die an ihre Grenzen gehen, kann es schon mal vorkommen, dass sie so ausgepowert sind, dass sie einen Iso-Drink nötig haben und für diese Fälle schlägt er vor, sich selbst einen Iso-Drink zu mixen.

Das Optimale herausholen

Im Moment bereiten sie sich auf die Weltmeisterschaft in Österreich vor, danach folgt das Training für die Olympischen Spiele in Tokio. Die von Marcus Schall gecoachten Sportler schätzen es, aus sich in jeder Hinsicht das Optimale herauszuholen. „Die richtige Ernährung kann viel beeinflussen und einen vorwärts bringen, gerade im Leistungssport“, so ist auf der Internet-Seite des Deutschland-Achters zu lesen. In der Mannschaft kommt die ernährungstechnische Betreuung jedenfalls „super“ an und nun ist zu hoffen, dass dem legendären Achter der Ruder-Nationalmannschaft, der schon 13 mal die Weltmeisterschaft gewonnen hat, auch dieses Mal ein weiterer Sieg winkt.

www.deutschlandachter.de

Iso-Drink selbstgemacht
Bringt besonders schnell verlorene Mineralstoffe zurück.

3 Teile gutes Mineral­wasser
(z. B. St. Leonhardsquelle still oder medium)
1 Teil Saft
(z. B. Bio-Orangen- oder Grapefruitsaft)
Himalaya-Salz
1 TL Maltodextrin

Proteinshake aus Molke
Zur Regeneration und zum Aufbau von Muskelmasse.

1 oder 2 TL Molke Natur (Naturkäserei St. Georg) in 100 ml zimmerwarme Flüssigkeit kräftig einrühren.

 

Sport-Sponsoring von St. Leonhards
Sport und die Wässer von den St. Leonhardsquellen ergänzen sich perfekt: So ist etwa die St. Georgsquelle besonders reich an natürlichem Quell-Sauerstoff. Das für den Sport wichtige Spurenelement Jod ist in JodNatur enthalten. Alle Wässer aus dem Hause St. Leonhards sind reine Tiefenquellwässer mit optimalem pH-Wert.

 

 

Der Experte
Autor von „SuperGoodFood“
Sport und Ernährung war schon immer Teil des Lebens von Marcus Schall. Mit 14 Jahren fing er mit Krafttraining an, auch im Ruderboot saß er als Jugendlicher. Später arbeitete er im Vertrieb für Sport- und Medizinprodukte, machte vor allem in den USA Erfahrungen mit neuen Trends der Sporternährung und fand so eine neue Berufung. Mittlerweile ist er mit seinem Buch „SuperGoodFood“ (Südwest-Verlag) unter die Autoren gegangen und coacht vor allem Leistungssportler.
www.instagram.com/super.good.food

 

Bildnachweis: Titelbild; Detlev Seyb; Foto von Marcus Schall; HULK