II. Wasser-Symposium: Quell des Lebens

Als „Heilmittel der Zukunft“ wurde Wasser auf einem hochkarätig besetzten Symposium am 10. September 2012 in Bad Füssing diskutiert. Moderiert vom Pfarrer Jürgen Fliege konnten die Teilnehmer in die faszinierende Welt der Wasserforschung eintauchen. Neun namhafte Referenten präsentierten ihre aktuellen Erkenntnisse bezüglich der faszinierenden Fähigkeiten von Wasser. Für Menschen, die Prävention betreiben oder ein Gesundheitsproblem in den Griff bekommen möchten, bringt die aktuelle Wasserstudie von Dr. Axel Weber besondere Anregung. Der Chefarzt der Klinik Marinus am Stein konnte zeigen, dass sich alleine durch das Trinken von „lebendigem Wasser“ die Belastung des Körpers mit freien Radikalen deutlich absenken lässt. Freie Radikale werden mit der Entstehung von mehr als 50 Krankheiten in Verbindung gebracht.

 

Welt im Tropfen – Das Gedächtnis des Wassers
Prof. Dr. Bernd-Helmut Kröplin war bis 2010 Leiter des Instituts für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen der Universität Stuttgart. Seit mehr als zehn Jahren erforscht er mithilfe der Dunkelfeld-Fotografie, wie Wasser auf Informationen reagiert. In der Ausstellung „Welt im Tropfen“ demonstrierte er seine Ergebnisse auf anschauliche Weise und in seinem Vortrag konnte er zeigen, dass in Wasser eingelegte Bucheckern, Bartnelken oder Maiglöckchen im Dunkelfeld-Bild jeweils ähnliche Wasserbilder erzeugen. „Die Bilder sind nicht identisch, zeigen aber innerhalb der Reihe eine große Ähnlichkeit.“ Durch seine Bilder kann er belegen: Wasser hat ein Gedächtnis und kann Informationen auf ganz unterschiedlichen Wegen aufnehmen. So kann sogar das Körperwasser des Menschen  mit Trinkwasser kommunizieren. Konkret bedeutet dies, dass bei einem Versuch, bei dem mehrere Personen zur gleichen Zeit, am gleichen Ort mit dem identischen Wasser Tropfenbilder anfertigten, diese Bilder – je nach Person – ganz unterschiedlich aussehen, aber für die einzelnen Personen charakteristisch sind. Auch Wassertropfen, die neben-einander aufgetropft werden, sich aber nicht berühren, können miteinander kommunizieren. www.weltimtropfen.de

Gesunde Ernährung und gesundes Wasser
„Kümmern Sie sich um Ihre Gesundheit durch Vorbeugungsmaßnahmen, Verhütungsmaßnahmen und auch Früherkennungsmaßnahmen, damit wir dorthin kommen, dass wir ein Leben lang auf einem möglichst hohen Leistungsniveau bleiben können“, lautete die Botschaft von Dr. Michael Zeller, Chefarzt der neuen Abteilung und Praxis für Urologie der Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing. Unsere Gesellschaft stirbt in erster Linie an Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen, so der ganzheitlich arbeitende Mediziner. Dabei sind 70 Prozent der Risikofaktoren beeinflussbar, wie etwa die Ernährung oder das Rauchen. Das Trinken von lebendigem Wasser spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn die Cluster – die  Ansammlungen von Wassermolekülen – von lebendigem Wasser sind so klein, dass sie in die Zelle eindringen können, diese mit Nährstoffen versorgen und entgiften können. 75 Prozent unseres Körperwassers befindet sich in den Zellen. Die Cluster von industriell bearbeitetem Wasser sind dagegen zu groß, um über die „Aqua-Porine“, die Wasser-Poren, in die Zellen gelangen zu können. Auf die Frage, wie viel jeder trinken soll, formuliert Dr. Zeller die Faustregel: „Entscheidend ist, was der Körper braucht. Unten sollen 1,5 Liter rauskommen.“ www.johannesbad-fachklinik.de

Trinkkuren: einst, heute und morgen
„Trinkkuren haben eine ganz lange Tradition, ganz klar eine wissenschaftliche Basis und man kennt die Indikationen und Kontraindikationen“ so Prof. Dr. André-Michael Beer, Chefarzt der Abteilung für Naturheilkunde der Klinik Blankenstein in Hattingen und Leiter des Bereiches   Naturheilkunde und Gesundheitsprävention an der Ruhr-Universität Bochum. Anhand der Trinkkurforschung stellte er die umfassenden Einsatzgebiete von Heilwässern und Mineralwässern dar. Entsprechend der in den Wässern enthaltenen Minerale (nicht: „Mineralien“, das ist laut Professor Beer ein „Unwort“) können Wässer bei ganz unterschiedlichen Indikationen eingesetzt werden. Die Indikationen reichen von der chronischen Ostipation (chronischen Verstopfung) bis zur Prophylaxe vor Infektionen mit pathogenen Keimen, von der Harnwegsinfektion bis zur Neurodermitis. Die Trinkkur ist heute nach wir vor ein wichtiges Therapeutikum bei einer Reihe von Indikationen mit einer guten wissenschaftlichen Beweislage. Allerdings ist die freie Forschung mit Erkenntnisgewinn für Trinkkuren aufgrund von Bürokratie und hohen Kosten derzeit kaum möglich. Kongresse wie in Bad Füssing sind ein wertvoller Baustein für den Erhalt und die Förderung der Trinkkur. www.naturheilkunde.klinikum-Bochum.de

Vom (Heil-)wasser zum Heilmittel
Dr. Jörg Hildebrandt ist Arzt für Augenheilkunde und Klassische Homöopathie in St. Pölten. In der Homöopathie spielt die sogenannte Arzneimittel-Selbsterfahrung eine wichtige Rolle: Gesunde Menschen nehmen für einige Tage ein homöopathisches Heilmittel und beobachten an sich selbst die Symptome, die daraus resultieren. Diese Selbsterfahrungen werden gesammelt und aus den von einer Reihe von Testern wahrgenommenen Symptomen können dann Aussagen bezüglich des Einsatzes eines Heilmittels gemacht werden, da die Symptome der gesunden Probanden mit denen der zu behandelnden Patienten identisch sind. Auch Wässer können Symptome hervorrufen, so etwa das „Sanicula Aqua“, das bekannteste in der Homöopathie verwendete Wasser. Aus der Tatsache, dass Wässer wie Heilmittel wirken können, leitete Dr. Hildebrandt die Schlussfolgerungen ab: „Das Wasser hin und wieder zu wechseln entspricht unserem Naturell als Jäger und Sammler.“ Die Konsumenten bzw. Patienten sollten darauf achten: „Tut mir das Wasser gut?“ Denn es kann durchaus sein, dass bei einem von einem Arzt empfohlenen Heilwasser die Dosis bereits erreicht ist. „Der Mensch ist bis jetzt noch das wichtigste Messinstrument“, weiß Dr. Hildebrandt. www.members.aon.at/arzt/

Aktuelle Wasserstudie: Wasser in der Krebstherapie
Dr. Axel Weber Chefarzt der Klinik Marinus am Stein in Brannenburg am Inn präsentierte seine aktuelle Studie: „Wasser in der Krebstherapie. Über die Senkung der freien Radikale bei Tumorpatienten.“ Ausgangspunkt der Studie war die „Entwicklung in der Medizin, die von der Zunahme der Bedeutung von komplementären Tumortherapien in der Behandlung von Krebspatienten“ geprägt ist. Dazu kommt die „Suche nach Behandlungsformen, die keine wesentlichen Nebenwirkungen zeigen und unterstützend ein hilfreicher Aspekt im Gesamttherapiekonzept sein können.“ Die Methode der Studie war „empirisch-analytisch“. Das Gesamttherapiekonzept umfasste schulmedizinische Behandlung plus komplementäre Tumormaßnahmen.

Die Bedeutung der freien Radikale
Freie Radikale (= Moleküle mit unausgewogener Ladung) greifen normal strukturierte Moleküle an und bedrohen deren Status. Je höher die Zahl der freien Radikale, desto größer die Gefahr einer Unordnung. Wobei Unordnung die Störung des gesamten Stoffwechsels mit (fatalen) Folgen für den Gesundheitszustand des Patienten bedeutet. Freie Radikale werden mit der Entstehung von mehr als 50 Krankheiten in Verbindung gebracht.

Beobachtung von Trinkkuren bei der Behandlung von Tumorpatienten
Für die Wasserstudie eingesetzt wurden Wässer mit einer hohen Zellverfügbarkeit („lebendiges“ Wasser). Denn mit lebendigem Wasser lassen sich bessere Behandlungserfolge erzielen als mit „normalem Wasser“. Im Sensoriktest konnten sich die Patienten ihr individuelles Wasser gemäß ihrer rein subjektiven Empfindung aussuchen. Wobei ein Grundsatz des Sensorik-Tests lautet: Je weicher und angenehmer sich das Wasser im Mund anfühlt, umso besser ist es für das Wohlbefinden.

Drei Kontrollgruppen von Patienten: mit Vitamin C, Selen und oder Wasser
In der Studie untersucht wurden über einen Zeitraum von 1,5 Jahren 270 Patienten (ausschließlich Tumorpatienten mit einem Durchschnittsalter von 68,3 Jahren; 63 Prozent der Patienten waren weiblich und 37 Prozent männlich). Dabei wurden jeweils drei Kontrollgruppen von Patienten gebildet. Bei allen Kontrollgruppen wurden am Aufnahmetag die freien Radikale bestimmt. Kontrollgruppe I erhielt in den folgenden zwei Wochen eine Behandlung mit Vitamin C-Infusionen und Selen-Infusionen (2x wöchentlich 7,5 g Vitamin C sowie 2 x wöchentlich 500 µg Selen). Kontrollgruppe II erhielt zusätzlich zu den Vitamin C- und Selen-Infusionen täglich 1,5 Liter Lebendiges Wasser (entsprechend der individuellen Auswahl durch den Sensoriktest). Kontrollgruppe III erhielt keine Vitamin C- und Selen-Infusionen, sondern täglich nur 1,5 Liter Lebendiges Wasser. Alle zwei Tage (insgesamt 6 mal in zwei Wochen) wurden mit dem Gerät Form – CR 2000 die freien Radikale bestimmt (in der Maßeinheit Carr: U).

Die Verläufe der Senkung der freien Radikale
Die Ergebnisse der Kontrollgruppen II und III sind fast identisch. Durch die alleinige Anwendung von Selen und Vitamin C gingen in der Kontrollgruppe I die freien Radikale schon in kurzer Zeit von durchschnittlich 528 Carr: U auf 296 Carr: U zurück. Patienten sollten Vitamin C und Selen als Infusionen erhalten. Doch es ist anzunehmen, dass die freien Radikale nach der Entlassung aus der klinischen Behandlung wieder ansteigen können. Die besten Ergebnisse ließen sich durch eine Kombination von Selen, Vitamin C und lebendigem Wasser (entsprechend dem Sensoriktest) erzielen: Bei Kontrollgruppe II sanken die freien Radikale von durchschnittlich 512 Carr: U auf 210 Carr: U. Bei der alleinigen Anwendung von 1,5 Liter lebendigem Wasser bei Kontrollgruppe III gingen die freien Radikale von durchschnittlich 521 Carr: U auf 212 Carr: U zurück.

Die Studie zeigt: Lebendiges Wasser erbringt „sehr gutes Ergebnis“.
Das Fazit von Dr. Weber lautet: „Durch Anwendung von lebendigem Wasser (entsprechend dem Sensoriktest) werden bei der Senkung der freien Radikale sehr gute Ergebnisse erzielt. Es erscheint uns deshalb wichtig, im Rahmen von komplementären Tumortherapien lebendiges Wasser zu empfehlen, da damit ein weiterer Schritt hin zu einfachen und für jeden Patienten praktikablen Anwendungen vollzogen ist.“ www.klinik-marinus.com

Aufbruch in eine neue Welt der Medizin
„Was fehlt in der Sichtweise der Schulmedizin?“ fragte die Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Akupunktur Dr. Kirsten Deutschländer in ihrem Vortrag. Ihre Antwort lautete: „Es fehlt die Sichtweise, dass der Mensch ein hochkomplexes Energiefeld ist, das massiv mit seiner Umgebung wechselwirkt.“ Das Wasser im Körper der Menschen – und das Gehirn besteht beispielsweise zu 90 Prozent aus Wasser – empfängt Informationen aus dem Raum über elektromagnetische Felder, reagiert auf energetische Schwingungen (Gedanken, Gefühle, Worte, Musik, Licht) und schwingt im Rhythmus des Herzschlages. „Wir sind eingebunden in die Natur und in die kosmische Ordnung“, ist die  Publizistin mit 20jähriger medizinischer Berufspraxis überzeugt. www.deutschlaender-seminare.de

Das Phänomen der Lichtwässer
Erich und Monika Baumgartner spezialisierten sich nach intensiver radiästhetischer und geomantischer Ausbildung in Österreich und in Deutschland auf die Themen Wasser, Kraftplätze und Lichtwasser. Sie untersuchten und dokumentierten mehr als 700 Lichtwasserorte in 14 Ländern Mitteleuropas. Nach ihrer Er-kenntnis ist Lichtwasser Wasser mit den höchsten „rechstdrehenden Anteilen“. Es ist sehr selten, eine geologische Besonderheit der Natur und zu allen „sieben Lichtfrequenzen resonant“. Über 88 Prozent der Lichtwasserorte wirken im Bereich körperlicher Leiden und rund 12 Prozent im geistigen Be-reich. Nur an 8 Prozent der Lichtwasserorte kommt Wasser in Form einer Quelle zutage, „das ist eigentlich die Ausnahme“. Bei den restlichen Orten spricht man von der „Ortqualität Lichtwasser“. www.sein.de

Lebensquell Wasser – Beziehung zum Leben
Dr. Manfred Schleyer ist Leiter des Instituts für Strömungswissenschaften in Herrischried. Mit Hilfe der Methodik, Wasserqualität aufgrund von Strömungsprozessen und Gestaltbildern sichtbar zu machen, hat das Institut schon viele Wässer analysiert und konnte zeigen, dass sich Wässer mit eingeschränktem Strömungsverhalten auch negativ auf lebendige Organismen  auswirken. Auch ging Dr. Schleyer der Frage nach, ob sich negative Einflüsse auf Wasser durch Behandlungsgeräte rückgängig machen lassen. Seine bisherige Erkenntnis: Es gibt keine Behandlung, die negative Effekte wieder aufheben kann. „Hochwertige, belebende Wässer sind unersetzbar“, so Manfred Schleyer. „Wir sind aufgefordert, uns für den Erhalt, die Bewahrung und Weitergabe dieser Qualitäten einzusetzen“. www.stroemungsinstitut.de

Geheimnis der Schwingungen des Wassers
Alexander Lauterwasser erforscht Schwingungs- und Resonanzphänomene und erregt mit seinem Film-Vortrag „Wasser-Klang-Bilder – Das Geheimnis von Schwingungen im Wasser“ immer wieder Aufsehen. Er demonstrierte in Bad Füssing die außerordentliche Sensibilität von Wasser für Schwingungen und zeigte Phänomene schwingender Wassertropfen, stehender Wellen und Wasser-Klang-Bildern von Musik. Die universelle Resonanzfähigkeit des Wassers wurde so zum Erlebnis. Alexander Lauterwasser studierte Philosophie und Psychologie. Seit 1984 beschäftigt er sich mit Fragen der Morphogenes (Kymatik/Visualisierung von Klängen und Wellen) und macht eigene Experimente und Forschungen über den Gestaltbildeprozess von Schwingungen. www.wasserklangbilder.de

Foto: Kay Plaschke

Bestellen

Vorträge als DVD bestellen

Link

Prof. Dr. Bernd-Helmut Kröplin

Link

Dr. Michael Zeller

Link

Prof. Dr. André-Michael Beer

Link

Dr. Jörg Hildebrandt

Link

Dr. Axel Weber

Link

Dr. Kirsten Deutschländer

Link

Erich und Monika Baumgartner

Link

Dr. Manfred Schleyer

Link

Alexander Lauterwasser

QC26W07