“Really-Raw”-Siegel garantiert Qualität

Für Nüsse, Trockenfrüchte und Superfoods lauern auf ihrem Weg zu uns viele Risiken,
über 45 Grad erhitzt zu werden und damit wertvolle Inhaltsstoffe zu verlieren.

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Um Enzyme und Nährstoffe maximal zu erhalten, wird wirkliche Rohkost besonders schonend verarbeitet.

Quell im Gespräch mit Winfried Holler, Mit-Initiator des “Really-Raw”-Siegels:

Quell:  Um Sicherheit zu geben, dass Rohkost drin ist, wo Rohkost drauf steht, hat sich die Rawfood Association als gemeinnütziger Verein gegründet. Warum braucht es ein Siegel für garantierte Rohkost-Qualität?

Holler: Uns Gründungsmitgliedern liegt wirkliche Rohkost am Herzen. Der Entschluss, Rohkost zu leben, verbindet sich ja mit dem Ziel, den Körper mit lebendiger Nahrung voller aktiver Enzyme und Nährstoffe zu versorgen. Dann ist es für den Verbraucher irreführend und nicht hilfreich, wenn er aus Versehen denaturierte Lebensmittel, die über 45 Grad Celsius erhitzt wurden, kauft und zu sich nimmt.

Quell: Inwieweit ist dieser Etikettenschwindel, also die Gefahr, vermeintlich Rohkost zu kaufen, möglich?

Holler: Es gibt keine gesetzliche Regelung, was sich Rohkost nennen oder den Namenszusatz „Raw“ tragen darf; mal hat möglicherweise nur eine Zutat die Rohkostqualität, mal ist es unter Umständen nur die letzte Verarbeitungsstufe zu einem Energieriegel, die unter 45 Grad Celsius erfolgt ist.

Quell: Warum ist die 45-Grad-Celsius-­Grenze so wichtig?

Holler: Nur unter 45 Grad können Lebensmittel ihren ursprünglichen Nährwert  erhalten und diese in unveränderter Form an die Zellen geben. Auch die Lichtenergie der Nahrung reduziert sich ab dieser Temperatur drastisch. Wahre Rohkost beeinflusst das feinstoffliche Energiesystem und auch das seelisches Befinden positiv.

Quell: Wie kann das unabhängige Siegel „Really Raw“ diese Rohkost-Qualität garantieren?

Holler: Besonders herausfordernd ist die Prüfung bei  Nüssen, Früchten und Superfoods aus Übersee: Von der Ernte über die Trocknung, Lagerung, Weiterverarbeitung bis zum Transport müssen die Partner die Einhaltung der „Really Raw-Kriterien“ garantieren. Jedes Produkt und jedes Unternehmen, das biologische Ware anbietet,  kann sich und seine Zulieferer dieser unabhängigen Qualitätskontrolle unterziehen, so wie Keimling Naturkost, passion4fruit und lifefood dies schon tun.

Quell: Gibt es schon eine Messmethode für Rohkost?

Holler: Zusammen mit der Universität Hohenheim hat unser Verein dafür ein Forschungsprojekt initiiert. Es geht um die Entwicklung einer Art  „Schnell-Test“, der zuverlässig und kostengünstig anhand von Enzymen die Rohkostqualität überprüfen kann. Das ist der nächste wichtige Schritt.

Quell: Um Sicherheit zu geben, dass Rohkost drin ist, wo Rohkost drauf steht, hat sich die Rawfood Association als gemeinnütziger Verein gegründet. Warum braucht es ein Siegel für garantierte Rohkost-Qualität?

Holler: Uns Gründungsmitgliedern liegt wirkliche Rohkost am Herzen. Der Entschluss, Rohkost zu leben, verbindet sich ja mit dem Ziel, den Körper mit lebendiger Nahrung voller aktiver Enzyme und Nährstoffe zu versorgen. Dann ist es für den Verbraucher irreführend und nicht hilfreich, wenn er aus Versehen denaturierte Lebensmittel, die über 45 Grad Celsius erhitzt wurden, kauft und zu sich nimmt.

Quell: Inwieweit ist dieser Etikettenschwindel, also die Gefahr, vermeintlich Rohkost zu kaufen, möglich?

Holler: Es gibt keine gesetzliche Regelung, was sich Rohkost nennen oder den Namenszusatz „Raw“ tragen darf; mal hat möglicherweise nur eine Zutat die Rohkostqualität, mal ist es unter Umständen nur die letzte Verarbeitungsstufe zu einem Energieriegel, die unter 45 Grad Celsius erfolgt ist.

Quell: Warum ist die 45-Grad-Celsius-­Grenze so wichtig?

Holler: Nur unter 45 Grad können Lebensmittel ihren ursprünglichen Nährwert  erhalten und diese in unveränderter Form an die Zellen geben. Auch die Lichtenergie der Nahrung reduziert sich ab dieser Temperatur drastisch. Wahre Rohkost beeinflusst das feinstoffliche Energiesystem und auch das seelisches Befinden positiv.

Quell: Wie kann das unabhängige Siegel „Really Raw“ diese Rohkost-Qualität garantieren?

Holler: Besonders herausfordernd ist die Prüfung bei  Nüssen, Früchten und Superfoods aus Übersee: Von der Ernte über die Trocknung, Lagerung, Weiterverarbeitung bis zum Transport müssen die Partner die Einhaltung der „Really Raw-Kriterien“ garantieren. Jedes Produkt und jedes Unternehmen, das biologische Ware anbietet,  kann sich und seine Zulieferer dieser unabhängigen Qualitätskontrolle unterziehen, so wie Keimling Naturkost, passion4fruit und lifefood dies schon tun.

Quell: Gibt es schon eine Messmethode für Rohkost?

Holler: Zusammen mit der Universität Hohenheim hat unser Verein dafür ein Forschungsprojekt initiiert. Es geht um die Entwicklung einer Art  „Schnell-Test“, der zuverlässig und kostengünstig anhand von Enzymen die Rohkostqualität überprüfen kann. Das ist der nächste wichtige Schritt.

Gründerköpfe  hinter der Raw Food Association e.V. ( im Bild)

Zusammen mit Tereza Havrlandova von lifefood (ganz links) und Rainer Mühlberger von passion4fruit (ganz rechts) startete Keimling-Gründer Winfried Holler (2. von links) den Verband Raw Food Association e.V. als erste unabhängige Zertifizierungsstelle für Rohkost in Europa. Shantala Mühlberger (2. von rechts) koordiniert den jungen Verband, in dem auch Fördermitgliedschaften möglich sind.  www.really-raw.de  www.keimling.de

5. April 2021
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