Projekt wERDschätzung zieht Kreise

Gestartet im Frühjahr 2018 im Bayerischen Oberland – QUELL berichtete –  zieht  das “Kunst”-Projekt  wERDschätzung in 2019/2020 nun bereits in ganz Oberbayern seine Kreise.

Das gemeinschaftliche Kunstprojekt zielt darauf ab, die Beziehung zwischen Mensch und Erde zu verbessern. Bis heute sind 150 wERDschätzungen dokumentiert.

Herzstück ist der quadratische wERDschätzungs-Rahmen aus Stoff, handgefertigt in limitierter Auflage. Jede(r) ist eingeladen, sich damit einen Flecken in der Natur zu suchen, der einen besonders anspricht, ihn zu umrahmen und von da aus in ein vertieftes Wahrnehmen zu gehen. Diese Aktion kann jeder nach seiner Fasson dokumentieren – filmisch, textlich, fotografisch. Der Multimedia-Künstler und Projekt-Initiator Frank Fischer fügt  das Material zu einer ästhetischen Gesamtschau im Internet, als Film und in Ausstellungen zusammen. Der wERDschätzungsrahmen bietet erfahrungsgemäß einen einfachen Zugang, der Erde, dem Grund auf dem wir leben und den Menschen, mit denen wir zusammen leben, neu zu begegnen.

In München werden in diesem Jahr unter dem Motto „Werde Teil von wERDschätzung“  ca. 100 Orte und Plätze von vielen Menschen mit dem Stoffrahmen eingerahmt und „gewERDschätzt“ werden. Diese wERDschätzungen werden dann im Internet und mit einer München-Karte, in der Ausstellung sowie durch eine Film-/Foto-Dokumentation für alle sichtbar gemacht. Zusätzlich soll durch aufmerksamkeitsstarke Performances („wERDschätzungs-Flashmob“) an zentralen Plätzen in München eine größere Öffentlichkeit erreicht werden.
Gefördert wird das Projekt  wERDschätzung   im Jahre 2019 u.a. von der Regierung von Oberbayern. Und je mehr Förderpartner  sich finden, umso größere Kreise wird dieses integrative und  partizipative die Erde wertschätzendes Kunstprojekt ziehen.
Bild: Nely-Kindergruppe, Frank Fischer, wERDschätzung