Neue Jugendgruppe bei Amnesty International

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Wie sich SchülerInnen für Menschenrechte engagieren

Ich möchte aktiv sein und mich für Menschenrechte einsetzen, deswegen bin ich Mitglied bei der neuen Jugendgruppe Frankfurt von Amnesty International. Hier treffen sich wöchentlich SchülerInnen aus ganz Frankfurt und planen Petitionen und andere Aktionen bezüglich verschiedenster, aktueller Menschenrechtsverletzungen. Unserer Kreativität ist hierbei keine Grenze gesetzt, denn je mehr Blicke die Aktionen auf sich ziehen werden, desto mehr Unterschriften können wir sammeln. Um uns über spezielle Thematiken aufzuklären, werden wir unter Anderem Referenten einladen, die uns sensibilisieren können.

Wir sind  Jugendliche mit verschiedener Herkunft, Religion und sexueller Orientierung und wollen uns dafür einsetzen, dass Menschen auf der ganzen Welt in dieser Vielfalt zusammen sein und diskutieren können. Doch wieso habe ich mich entschieden, Amnesty beizutreten und keiner politischen Jugendgruppe?

Ich denke, die Tatsache, dass sich Amnesty keiner Partei zuordnet, bringt eine größere Diversität der Mitglieder mit sich. Vor allem für Jugendliche ist es leichter, sich mit einer Organisation zu identifizieren, die für die Freiheit politischer Gefangene kämpft, als mit einem Parteiprogramm. Das heißt nicht, dass wir keine politischen Interessen haben, diese rücken nur, wenn wir für Amnesty handeln, in den Hintergrund, weil wir dort andere, übergreifende Ziele verfolgen.

Amnesty International wurde im Jahr 1961 von Peter Benenson  in London gegründet und hat nun drei Millionen Mitglieder. Die Organisation hat als Grundlage die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen . Amnesty International recherchiert Menschenrechtsverletzungen und betreibt Öffentlichkeitsarbeit.

Sarah Fröhlich

http://amnesty-jugendfrankfurt.de