Die Hofpfisterei unterstützt alljährlich den Bayern 2 Wettbewerb “Gutes Beispiel” und damit Projekte für eine bessere Gesellschaft.

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Bayern 2 machte sich auch in diesem Jahr auf die Suche nach Loslegern, Mutmachern und Weltveränderern und die Hofpfisterei stiftete wieder das Preisgeld. Zu gewinnen gibt es insgesamt 10.000 Euro für die fünf Finalisten und die Hofpfisterei freut sich, dadurch einen Beitrag zu diesen Projekte leisten zu können. Thomas Lillpopp von der Hofpfisterei: “Wir stiften den Preis jetzt im vierten Jahr. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den ehrenamtlich Engagierten eine Bühne zu bieten. Aus über 400 tollen Projekten war es schwer, eine Vor-Auswahl der fünf Finalisten zu treffen. Gewonnen haben aber alle, die mitgemacht haben.”

Aus den 5 Finalisten entschieden dann die Bayern2-Hörer über die Rangplätze: 

Den 5. Platz erhielt Juku-Mobil – Kunst für Kinder im Fichtelgebirge (Wunsiedel)
Das Juku-Mobil aus Wunsiedel hat eine ganze Ladefläche voller Ideen. Ausgestattet mit Farben, Pinseln und Werkzeugen, bringt der Kleinbus die Kunst direkt zu den Kindern. In Workshops mit Künstlerinnen und Künstlern lernen die Kids verschiedene Drucktechniken oder produzieren Videofilme. Normalerweise fährt das Juku-Mobil quer durchs Fichtelgebirge und macht Halt bei Dorffesten und Bürgertreffs. Kinder müssen also nicht kilometerweit zu einer Kunstschule in die Stadt gefahren werden – die Kunst kommt zu ihnen. In Coronazeiten geht die mobile Kunstschule mit einem digitalen Angebot und in Zusammenarbeit mit Grundschulen auf Kunst-Tour. Das Juku-Mobil bringt die Kunst in die Region.

Den 4. Platz erhielt das Aelius Förderwerk – Studierende begleiten Jugendliche auf ihrem Bildungsweg (Nürnberg)
Faire Bildungschancen für alle – das ist auch in Bayern noch immer nicht gegeben. Damit sich das ändert, unterstützt das Aelius Förderwerk Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Haushalten mit Workshops, Beratungsangeboten und einem mehrjährigen Mentoring-Programm. Gegründet wurde der Verein von Studierenden in Nürnberg, mittlerweile stehen rund 150 Studierende aus mehreren Städten den Jugendlichen zur Seite. Ob Hilfe bei der Studienfinanzierung, Bewerbungschecks oder Anti-Rassismus-Seminare: Der Verein bietet alles an, was dazu beiträgt, die Potentiale der Jugendlichen zu entfalten und ihnen Perspektiven aufzuzeigen. Mehr als 3.500 Schülerinnen und Schüler konnten schon gefördert werden. Das Aelius Förderwerk gibt Bildung eine Chance!

Den 3. Platz erhielt Ackerwert – Nachhaltig verpachten für Mensch und Natur (Weihmichl)
Die Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln nimmt zu, gleichzeitig haben viele Höfe zu wenig Ackerland. Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen in Bayern müssen zugepachtet werden. Hier setzt das Projekt Ackerwert aus dem niederbayerischen Weihmichl an: Es bringt Landwirtinnen und Landwirte mit den Menschen zusammen, die Grund besitzen – oft sind das Erben, die längst in der Stadt wohnen und keinen Bezug zur Landwirtschaft haben. Sie interessieren sich zwar für Ökologie, wissen aber nicht immer, wie sie das in ihren Pachtverträgen umsetzen können. Ackerwert klärt auf und hilft dabei, Nachhaltigkeits- aspekte wie Artenschutz und Bodengesundheit in die Pachtvereinbarungen aufzunehmen. Durch einen fairen Pachtpreis können Höfe so neue Wege der Bewirtschaftung gehen. Ackerwert steht für eine nachhaltige Landwirtschaft mit Zukunft.

Den 2. Platz erhielt Kultur vor dem Fenster – Liveauftritte für Künstlerinnen und Künstler (Fürth)
Kultur live zu erleben, ist auch in Pandemiezeiten möglich. Bereits kurz nach dem ersten Lockdown hat sich in Fürth die Initiative “Kultur vor dem Fenster” gegründet. Über das Portal können Konzerte, Zaubershows oder Lesungen gebucht werden. Die Künstlerinnen und Künstler treten coronakonform vor den Fenstern, Balkons oder in Innenhöfen auf – bei Hausgemeinschaften, Seniorenwohnheimen oder allen, die daheimbleiben müssen. Mit dieser Art von kulturellem Lieferservice verdienen die Kulturschaffenden trotz des Lockdowns Geld und können ihrem Beruf nachgehen. Mittlerweile haben sich viele andere bayerische Städte angeschlossen. Auch nach der Pandemie wird “Kultur vor dem Fenster” Musik und Performances dorthin bringen, wo es gewünscht wird – und damit regionale Künstlerinnen und Künstler live erlebbar machen.

Und auf den ersten Platz kam Hotel einsmehr – ein Arbeitsplatz für Menschen mit Beeinträchtigung (Augsburg) und erhält 4.000 Euro Preisgeld von der Hofpfisterei. 
Ein ganz besonderes Hotel ist das neu eröffnete Hotel einsmehr in Augsburg. Hier arbeiten Menschen mit Beeinträchtigung ganz selbstverständlich mit anderen. Was vor sieben Jahren eine Idee war, ist mit der Eröffnung im Herbst 2020 Wirklichkeit geworden. Der Verein einsmehr, in dem sich Eltern von Kindern mit Down-Syndrom zusammengeschlossen haben, hat eine Beschäftigungsalternative geschaffen. Menschen, die sonst oft in eigenen Einrichtungen betreut werden, können im Hotel ihre Talente einbringen und sind sichtbar in der Gesellschaft. Das Hotel ist eines der ersten Inklusionsbetriebe in Bayern, in dem vor allem Beschäftigte mit geistiger Beeinträchtigung arbeiten. Das Hotel einsmehr ist eine erfolgreiche Geschichte der Inklusion.

Mit der Aktion “Gutes Beispiel” zeichnet Bayern 2 auch in diesem Jahr Projekte aus, die sich auf vorbildliche Weise für eine bessere Gesellschaft einsetzen. Mit dem Wettbewerb sollen innovative Projekte aus Bayern bekannt, den Machern Anerkennung ausgesprochen und andere motiviert werden, ebenfalls mit gutem Beispiel voranzugehen.

Weitere Informationen über die Hofpfisterei.

Mehr über die Gewinner 

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