Entscheidend ist das Und

Mit seinen 480 000 Mitarbeitern ist Deutsche Post DHL der weltweit führende Post- und Logistikdienstleister. Und um die Mitarbeiter dreht sich vieles im Bericht zur Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung, den der Konzern nun schon zum zehnten Mal veröffentlicht hat. Denn die Mitarbeiter sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg und die gesellschaftliche Verankerung des Unternehmens.

Am Anfang standen groß angelegte Befragungen der sogenannten Stakeholder. Die Deutsche Post DHL wollte wissen, welche Themen ihren Kunden, Zulieferern, Aktionären und Mitarbeitern am Herzen liegen. Als besonders wichtige Themen wurden in der daran anschließenden Auswertung identifiziert: „Arbeitsbedingungen und Menschenrechte” sowie „faire Geschäftspraktiken”. Unter anderem wünschen die Befragten die Gewährleistung von Datenschutz und -sicherheit, die Erbringung von logistischen Dienstleistungen frei von Kinder- und Zwangsarbeit, die Achtung der Menschenrechte, die Unternehmens-Integrität und Compliance sowie den respektvollen Umgang mit Mitarbeitern. Die Erkenntnisse, die Deutsche Post DHL durch ihre Stakeholder-Dialoge sowie externe Ratings und Rankings gewonnen hat, „bestätigen uns, dass wir in unserer Strategie der Unternehmensverantwortung die richtigen Schwerpunkte gesetzt haben”, freut sich Prof. Dr. Christof Ehrhart, Direktor Kommunikation und Unternehmensverantwortung der Deutschen Post DHL.

Basis und Richtschnur: Der Verhaltenskodex
Die wichtigste normative Richtschnur von Deutsche Post DHL ist ihr Verhaltenskodex. Dieser orientiert sich an internationalen Standards – dem UN Global Compact, den Grundsätzen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie dem Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Seit 2006 gilt der Verhaltenskodex in allen Regionen und Unternehmensbereichen. Im Verhaltenskodex sind die Leitlinien für das tägliche Verhalten im Arbeitsalltag der rund 480 000 Mitarbeiter verankert. Die Grundsätze lauten: Respekt, Toleranz, Ehrlichkeit, Offenheit, Integrität gegenüber Kunden und Mitarbeitern sowie die Bereitschaft zur Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung. Im Verhaltenskodex ist auch das Engagement für die Gesundheit der Mitarbeiter sowie das Verständnis von Chancengleichheit (Diversity) festgeschrieben. Außerdem bekennt sich das Unternehmen zur Vereinigungsfreiheit der Mitarbeiter und zur Achtung der Menschenrechte und lehnt Kinder- und Zwangsarbeit ab. Unmittelbar mit dem Verhaltenskodex (Code of Conduct) verknüpft ist das Führungsprinzip „Respekt & Resultate“, das von Offenheit und Wertschätzung füreinander geprägt ist.

Diversity: So vielfältig wie die Welt
Deutsche Post DHL ist ein weltumspannendes und weltoffenes Unternehmen. In dem Konzern arbeiten Frauen und Männer verschiedener Altersgruppen mit den unterschiedlichsten nationalen, ethnischen, soziokulturellen und religiösen Hintergründen, Menschen mit und ohne Behinderungen sowie Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung oder Identität zusammen. Durch die Vielfalt seiner Mitarbeiter gewinnt das Unternehmen einen tiefen Einblick in die unterschiedlich-sten gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen. Das sogenannte Diversity-Management macht das Potenzial, das in der Vielfalt der Mitarbeiter liegt, nutzbar. Deutsche Post DHL fördert Inklusion im Unternehmensalltag und lehnt jedwede Form von Diskriminierung ab. Um diesem Thema noch mehr Nachdruck zu verleihen, hat das Unternehmen ein sogenanntes Diversity Awareness Training konzipiert, das Teil der bestehenden Programme zur Führungskräfteentwicklung werden soll. Zudem wird ein Diversity Council eingerichtet, um das Diversity-Management stärker ins Bewusstsein der Führungskräfte und Mitarbeiter zu rufen. Der Diversity Council wird 2014 seine Arbeit aufnehmen und hat die Aufgabe, Maßnahmen zur erfolgreichen Umsetzung der Strategie zu entwickeln und zu prüfen.

Mitarbeiter als Teil der Gesellschaft
Die Deutsche Post DHL unterstützt ihre Mitarbeiter auch darin, außerhalb des Unternehmens ihre Potenziale zu nutzen und zum Wohl der Gesellschaft wirksam zu werden. Über konzerneigene Freiwilligen-Inititativen werden die Mitarbeiter ermuntert, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Das größte koordinierte Freiwilligenprogramm ist der jährliche „Global Volunteer Day”. Die Idee dazu stammt aus der Region Asien-Pazifik, wo der erste Freiwilligentag 2008 stattfand. Seit 2011 ruft Deutsche Post DHL seine Mitarbeiter weltweit dazu auf, freiwillig an lokalen und sozialen Projekten oder in Umweltschutz-Projekten mitzuarbeiten. Mit dem „Living Responsibility Fund” unterstützt die Deutsche Post DHL lokale gemeinnützige Projekte finanziell. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass sich zwei Mitarbeiter in dem jeweiligen Projekt ehrenamtlich einbringen. Im Jahr 2013 wurden 93 Projekte aus 39 Ländern unterstützt. Und im internen Hilfsfonds „We help each other” könnnen Mitarbeiter aus allen Konzerngesellschaften Spenden einzahlen, die Mitarbeitern zugute kommen, die Opfer einer Naturkatastrophe geworden sind.
Auch wenn das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiter nicht unbedingt an oberster Stelle der Prioritätenliste der befragten Stakeholder steht, möchte es die Deutsche Post DHL auch weiterhin fördern. Schließlich ist das Unternehmen tief in der Gesellschaft verankert: An jedem Werktag stellen die Mitarbeiter der Deutschen Post mehr als 64 Millionen Briefe zu und befördern mehr als 3,4 Millionen Pakete. Deutsche Post DHL ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken, umso schöner, dass ihre Mitarbeiter sich auch für gesellschaftliche Probleme aktiv engagieren.

QC32L11

Global Volunteer Day

2013 beteiligten sich beim Global Volunteer Day rund 100 000 Mit-arbeiter von Deutsche Post DHL an 1 578 Projekten in 127 Ländern. Damit engagierte sich mehr als jeder fünfte Mitarbeiter unentgeltlich und freiwillig in sozialen Projekten oder Umweltschutz-Projekten auf lokaler Ebene. Während der Aktionstage wurden rund 203 000 Stunden an Freiwilligen-arbeit geleistet.

 

Frank Appel, Konzernchef von Deutsche Post DHL

qc32l11-Frank-Appel„Unsere Aktivitäten und Strategien zur Unternehmensverantwortung finden breite Anerkennung unter unseren Mitarbeitern und externen Stakeholdern. Dies erfüllt mich mit Stolz und ist mir zugleich Verpflichtung für weiteres Engagement”, schreibt Konzernchef Frank Appel in seinem Brief an die Stakeholder im diesjährigen Bericht zur Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung von Deutsche Post DHL.

Den Titel des Berichts „Entscheidend ist das Und“ erklärt Appel mit folgenden Worten: „Wir setzen auf wirtschaftlichen Erfolg und verantwortungsvolles Handeln. Wir erfüllen die Wünsche unserer Kunden, die immer neue Anforderungen an die Schnelligkeit und Qualität unserer Services stellen, und verringern unsere Umweltauswirkungen. Wir möchten als Anbieter, Arbeitgeber und Investment dauerhaft erste Wahl sein.”

Befördert wurde das Nachhaltigkeits-Engagement von Deutsche Post DHL von den Wünschen der sogenannten „Stakeholder” – also Kunden, Zulieferer, Aktionäre und Mitarbeiter. Auf Basis vieler Dialoge sowie einer Stakeholderbefragung hat das Unternehmen wertvolle Anregungen erhalten und die Anforderungen der Stakeholder ermittelt. Eine 2013 erstmals erstellte „Materialitätsanalyse” hilft zusätzlich bei der Identifizierung und Priorisierung von Nachhaltigkeitsthemen.

Der vollständige Bericht zur Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung von Deutsche Post DHL ist unter folgendem Link nachzulesen:
http://cr-bericht2013.dpdhl.com

Fotos: Deutsche Post | DHL