Elektromobilität in Deutschland

Bis 2020 sollen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen fahren, fordert das Verkehrsministerium. Um dies zu erreichen, sieht das Konjunkturpaket II für die Elektromobiliät 500 Mio. Euro vor. Für das Programm „Modellregionen Elektromobiliät” werden aus dem Fördertopf 115 Mio. Euro bereit gestellt. Dabei ist das wichtigste Ziel, die Aufmerksamkeit von Firmen und Kommunen auf die Elektromobilität zu lenken. Sie sollen zum einen Elektrofahrzeuge in ihrem Betrieb selber nutzen und zum anderen Produkte und Dienstleistungen rund um die Elektromobilität anbieten. Weiterhin soll ein großes Netzwerk von Stromtankstellen in Deutschland aufgebaut werden. Im Vergleich zu anderen Ländern hinkt die Elektromobilität in Deutschland hinterher. Länder wie USA, Frankreich, aber auch Japan sind auf diesem Feld schon wesentlich weiter.

Modellregionen

Die Auswahl der acht Modellregionen war wohl bedacht: Sie mussten deutschlandweit verteilt sein und regional unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen.
Die Modellregion Sachsen ist im öffentlichen Nahverkehr engagiert und untersucht beispielsweise 20 Hybridbusse im Linienbetrieb. Rhein-Mainfördert vor allem Pedelecs, Berlin will Elektroautos im öffentlichen Verkehr integrieren und in Stuttgart wurden 700 E-Roller auf die Straße gebracht und eine entsprechende Infastruktur aufgebaut. Dabei treibt die Städte ein großes Ziel an: die Modellregion Hamburg will bis 2020 ihren CO2-Ausstoß um 40 Prozent reduzieren und die Modellregion München bis 2030 um 50 Prozent Die Elektromobilität soll ihren Teil  dazu beitragen. Weitere  Modellregionen sind:  Rhein-Ruhr und Bremen.

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Beitrag Drei verschiedene Steckdosen

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 Link Bundesministerium für Verkehr stellt die Modellregionen vor
 Link NOW – bundesweite Leitstelle für Modellregionen Elektromobilität