Die biologische Batterie

Mit der „vierten Phase des Wassers“ hat der amerikanische Professor Gerald Pollack sein Lebensthema gefunden. Die vierte Phase des Wassers ist gelartig und wirkt wie eine biologische Batterie. Durch sie lassen sich viele Phänomene von Wasser erklären.

Die Entdeckung der vierten Phase des Wassers ist revolutionär. Denn der Zustand des Wassers jenseits seiner flüssigen, gefrorenen und dampfenden Form hilft dabei, die Wirkungen therapeutischer Behandlungen nachzuvollziehen. Sonnenbaden, Saunen, Barfuß-Laufen, sich gesund ernähren und lebendiges Wasser trinken – all diese Maßnahmen führen dazu, dass sich im Körper die vierte Phase des Wassers vergrößert, die körpereigenen Batterien quasi aufgeladen werden (siehe unten).

Minus- und Pluspol
Denn die vierte Phase des Wassers ist aufgebaut wie eine Batterie: Die Zonen von „EZ-Wasser“ (vom amerikanischen „exclusion zone“, zu deutsch „Ausschlußzone“, abgekürzt „EZ“) und „Bulk-Wasser“ (dem übrigen Wasser außerhalb der EZ) sind unterschiedlich geladen und es entsteht damit ein Minuspol (EZ-Wasser) und ein Pluspol (Bulk-Wasser), zwischen denen Energie fließt. In der atomaren Struktur der Ausschlusszone bilden die negativ geladenen OH-Teilchen flache Schichten, die an Honigwaben erinnern. Daraus resultiert die höhere Dichte und der hohe Ordnungsgrad. In der EZ-Zone ist das Wasser höchst geordnet und das verleiht ihm Struktur. Normalerweise tendieren die unterschiedlichen Ladungen dazu, sich zu vermischen und sich damit zu neutralisieren. Messungen zeigen, dass in der Ausschlusszone die Ladungstrennung stabil ist und sich die EZ durch bestimmte Einflüsse verändert – also dicker oder dünner wird. Die vierte Phase des Wassers könnte für die Gesundheit der Menschen eine wichtige Rolle spielen. Denn die EZ-Zone kann überall an hydrophilen (wasserliebenden) Grenzflächen gemessen werden. Derart hydrophile Grenzflächen befinden sich im menschlichen Körper etwa an den Zellwänden oder den Gefäßen. Das legt den Schluss nahe, dass die menschliche Energie von der Größe der hoch-strukturierten „Ausschlußzone“ beeinflusst wird. „Wer weiß? Vielleicht wird EZ-Wasser die nächste Wunderdroge?“, so beschreibt Professor Pollack das Potenzial der vierten Phase des Wassers.

Die biologischen Batterien aufladen

Der Mensch kann eine ganze Menge tun, um seine Körperbatterien aufzuladen: Sonnenbaden, Saunen, Barfuß-Laufen, sich gesund ernähren und lebendiges Wasser trinken.

Die Effekte von Licht und Wärme
Lichtenergie wirkt am stärksten auf die biologischen Batterien. Kein Wunder, dass die Menschen so gerne in die Sonne gehen. In der medizinischen Wissenschaft weiß man, dass Licht dabei helfen kann, Depressionen zu lindern und Schlafstörungen zu beseitigen. Auch Infrarot-Licht oder Wärme – eine andere Form von elektromagnetischer Energie – führt dazu, dass die Batterie aufgeladen wird. Schon lange werden Wärmebehandlungen oder Infrarot-Lampen zur Schmerzlinderung bei Arthritis, Muskelschmerzen oder Migräne eingesetzt. Seit Jahrtausenden haben die Menschen die Erfahrung gemacht, dass Wärme und Hitze gut tun. Erzielen Licht und Wärme ihren therapeutischen Effekt durch ihre Wirkung auf die vierte Phase des Wassers im Körper? Die Forschungsarbeiten von Professor Pollack legen das nahe.

Energiequelle Erden
Die Oberfläche der Erde ist negativ geladen. Diese Tatsache wird nach Beobachtung von Professor Pollack oft vergessen, obwohl sie schon lange bekannt ist. Deshalb bedeutet der Kontakt zum Boden den Kontakt zu einer enormen Quelle negativer Ladung. Intuitiv wissen Menschen, die gerne barfuß am Strand oder im Morgentau spazieren gehen, von den positiven Effekten des Erdens. Ein auch nach 800 Jahren noch bekannter Barfußgeher, der intuitiv das „Erden“ praktizierte, ist übrigens der heilige Franz von Assisi. Er faszinierte seine Mitmenschen durch besondere Spiritualität und durch sein Einssein mit der Natur. Durch seine Forschungen will Professor Pollack das Erden von seinem esoterischen Ruf befreien und den Wert dieser Gesundheitsmaßnahme durch physikalische Prinzipien untermauern.

Antioxidantien: Schutz der Körperbatterien
Die Wirkung von Antioxidantien lässt sich ebenfalls durch ein Wachstum der vierten Phase des Wassers erklären. Negativ geladenes Wasser füllt die Körperzellen. Diese negative Ladung aufrecht zu erhalten ist essentiell für ihre Funktion. Doch freie Radikale vermindern die negative Ladung in den Zellen, in dem sie Elektronen klauen und an sich binden. Indem sie den Elektronenklau durch die Bereitstellung negativ geladener Teilchen bekämpfen, können Antioxidantien die negative Ladung aufrecht erhalten und die Körperbatterien aufladen. Urspüngliches Quellwasser, das noch einen hohen Ordnungsgrad besitzt, ist ein so einfaches wie wirkungsvolles Antioxidanz.

Der Wassertyp spielt eine Rolle
Mit der vierten Phase des Wassers existieren eine Reihe von Erklärungen dafür, warum sich einige Wässer in Bezug auf Gesundheitseffekte von anderen Wässern unterscheiden. Gletscher-Wasser, Wasser aus Arteser-Quellen sowie verwirbeltes Wasser beinhaltet Anteile der vierten Phase des Wassers. „Wasser ist nicht nur H20“ schreibt Professor Pollack. Damit schließt sich der Kreis zu Viktor Schauberger, der mit anderen Worten das ausgedrückt hat, was Pollack nun wissenschaftlich belegt.

Konferenz
Prof. Dr. Gerald Pollack als Schirmherr
Was Rang und Namen hat in der Wasserforschung trifft sich jährlich auf der Internationalen Wasserkonferenz. Erstmals tagten die Experten Ende Oktober 2019 auch in Deutschland – in Bad Soden/Taunus. Der Nestor der modernen Wasserforschung und Schirmherr der Konferenz, Prof. Dr. Gerald Pollack prägte mit seinem Lebenswerk die Konferenz und das Leitthema der Diskussionen: Die 4. Phase des Wassers. Unterstützt wird die Konferenz unter anderem von den St. Leonhards Quellen und der St. Leonhards Akademie.

Buch-Tipp
Lebendiges Wasser – Energiequell des Körpers
Andrea Tichy

Klar – Wasser ist unser Lebensmittel Nummer eins. Aber die Erkenntnisse der modernen Wasserforschung deuten darauf hin: Wasser ist viel mehr, „lebendiges Wasser“ könnte sogar ein universelles Heilmittel sein. Fest steht schon heute: Das richtige Wasser vermag viel Positives für den Menschen zu bewirken. Lebendiges Wasser hilft, die Körper-Batterien wieder aufzuladen und kann heilsame Prozesse in Gang setzen.

Bereits mit ihrem ersten Wasserbuch „Lebendiges Wasser – Quell der Gesundheit“ hat Andrea Tichy die wunderbaren Effekte von lebendigem Wasser für unser Wohlbefinden beschrieben. Lange war das Buch vergriffen, mit der Neuauflage hat Andrea Tichy das Buch erweitert und unter dem Titel „Lebendiges Wasser – Energiequell des Körpers“ neu herausgebracht.

Quell Edition,
200 Seiten
ISBN 978-3-9815402-3-9
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Bildnachweis: Titelfoto Monika Frei-Herrmann

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