Vegane Ernährung und Jod

Wer sich vegan ernährt, läuft Gefahr, in einen Jod-Mangel zu geraten. Wie man am besten vorbeugt. Von Claudia Schwarzmaier

Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland ernähren sich vegan. Tendenz steigend. Unabhängig davon, ob man sich vegan, vegetarisch oder mischköstlich ernährt, in punkto Gesundheit kommt es darauf an, sich ausgewogenen und abwechslungsreich zu ernähren und auch die „kritischen“ Nährstoffe im Auge zu behalten. Einer dieser Nährstoffe ist Jod. Nur mit Hilfe von Jod kann die Schilddrüse ihre Hormone produzieren. Fehlen Schilddrüsenhormone, dann gerät der Stoffwechsel im gesamten Körper ins Stocken. Es kann zu Organveränderungen und Krankheiten kommen. Ständige Müdigkeit, Antriebsschwäche oder trockene Haut sind erste Anzeichen einer Schilddrüsen- unterfunktion. Die Hauptursache ist ein Jodmangel.

Erhöhtes Risiko bei Veganern

Die empfohlene Jodzufuhr für Erwachsene liegt zwischen 180 und 200 Mikrogramm pro Tag. Vegetarier haben ein höheres Risiko für eine unzureichende Zufuhr an Jod, da sie wichtige Lieferanten wie Seefisch, Meerestiere, Fleisch und Wurst nicht essen. Bei Veganern ist dieses Risiko noch erhöht, da sie zusätzlich auch keine Milch und Milch- produkte, Käse oder Eier zu sich nehmen. Doch gerade für Veganer ist eine ausreichende Jodzufuhr unerlässlich, weil viele gesunde, in der veganen Küche verwendete Lebens- mittel Stoffe enthalten – so genannte Goitrogene – welche die Jodaufnahme, die Bildung der  Schilddrüsenhormone, sowie deren Wirkung beeinträchtigen können. Zu diesen Lebensmitteln zählen unter anderem Sojaprodukte, Gemüse, Erdnüsse, Süßkartoffeln, Hirse oder Spinat.

Vegane Jodlieferanten

Einem möglichen Jodmangel lässt sich auf verschiedene Arten vorbeugen. Das Spektrum reicht von Algen über Jodsalz und Nahrungsergänzungsmittel bis hin zum jod- haltigem Mineralwasser. Beim Konsum von Meeresalgen und Seetang als Jodlieferant ist allerdings Vorsicht geboten. Denn diese können extrem hohe Jodmengen enthalten, die insbesondere bei älteren Menschen Fehlfunktionen der Schilddrüse verursachen können. Auch Jodsalz sollte man nur wohldosiert anwenden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, nicht mehr als sechs Gramm reines oder in verarbeiteten Produkten befindliches Salz pro Tag zu verzehren. Eine gute Möglichkeit aufgrund der hohen Bioverfügbartkeit für den Körper ist das Trinken von jodhaltigem Mineralwasser. In seinem Buch „Die Schilddrüse“ empfiehlt Dr. Bernd Rieger die „Deckung des Jodbedarfs aus natürlicher Quelle“, denn in pflanzlichem oder tierischem Gewebe gespeichertes Jod kann vom menschlichen Körper leichter erkannt und verwertet werden.

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