Wasser verstehen – Perspektiven aus Naturschutz, Landwirtschaft und Kunst

Wasser verstehen, 
Perspektiven aus Naturschutz, Landwirtschaft und Kunst – Wertschätzung des Lebenselements Wasser, dies waren die Themen des

H2O + x Wasser-Symposium zum Weltwassertag am 22. März 2018

Das Wassersymposium wurde veranstaltet von der Schweisfurth Stiftung und gefördert durch die Ethikschutz-Initiative 
in Kooperation mit dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. Getränke-Partner ist St.Leonhards-Wasser.

Die als Wissenschaftsjournalistin bekannte Antje Bultman war Initiatorin des Symposiums und moderierte dieses zusammen mit  Dr. Niels Kohlschütter von der Schweisfurth Stiftung. Bultmann, von der faszinierende Wasser-Fotografien stammen, brachte die Wertschätzung des Lebenselements Wassers auf den Punkt: “Der Mensch besteht zu rund 70% aus Wasser und muss diesen Wasserstand tagtäglich wieder auffüllen. Wir haben uns aber daran gewöhnt, es zu nutzen und zu verschwenden, ohne es genügend wertzuschätzen. Wir wissen nicht viel über Wasser. Es hat unendlich viele Eigenschaften und vermutlich mehr als die bekannten vier Aggregatszustände. Immer wieder wirft es neue Fragen auf, wenn wir einmal aufmerksam hinschauen.”

Die Tagung „H2O plus x“ gab Impulse, Wasser besser zu verstehen, Ungewöhnliches zu erfassen und diese endliche Ressource bewusster zu verwenden. Denn Wasser ist Menschenrecht. Bei der Tagung wurden  ungewöhnliches Wasser-Projekte vorgestellt:  Eine Methode, mit der die Menschen auch in Trockengebieten die Wasserversorgung sichern können oder die Idee, Flüssen das Recht einer juristischen Person zu zuerkennen.

Es sprachen Claus Biegert, Georg Gaupp, Norbert Cibis, Michael Beleites und Reinhard Falter zu spannenden Themen:
 Weist uns die indigene Weltsicht den Weg in die Zukunft?, Chaos und Ordnung, Schwingung und Resonanz,  Lösungen für eine durstige Welt, Wasserqualitäten aus der Perspektive des Umwelt-Resonanzkonzeptes, 
Licht als Bestandteil des Wassers, Wasser und das Verhältnis von Stoff- und Raum-Energie, Mikrostrukturen im Wasser demonstriert an Fotoaufnahmen.

 

Den Stoff, aus dem wir alle sind, mit neuen Augen betrachten

Claus Biegert: „Weil wir keinen Tag ohne Wasser auskommen, glauben wir, das Wasser zu kennen.
 Wir leben mit ihm und erfahren staunend immer wieder neue Facetten jenes Stoffes, ohne den kein Leben möglich wäre. Dass dieser Stoff, der in uns steckt, sich beliebig oft Transformationen aussetzen kann, erstaunt uns nicht einmal. Wasser gehört zu uns und wir akzeptieren seine Rätselhaftigkeit.
 Dieses Symposium will den Stoff, aus dem wir alle sind, mit neuen Augen betrachten, um das Besondere und das Ungewöhnliche zu erfassen. Wasser verbindet und Wasser trennt. Hüter des Wassers werden als Weise verehrt oder als Terroristen dämonisiert. Hüter des Wassers werden verehrt und verfolgt.

Weitere Informationen  zu den Vorträgen beim Wassersymposium:  Antje Bultmann – antjes.wasserwelten@gmail.com

Bildnachweis: Antje Bultmann – antjes.wasserwelten@gmail.com