Gedanken zum Tag des Gartens am 12.6.2017

 

Foto: Monika Frei-Herrmann

Landläufig versteht man ja unter einem Garten ein abgegrenztes Stück Land, in dem ästhetische Aspekte im Vordergrund stehen. Für immer mehr Menschen wird der Garten aber auch wieder für das Anbauen von Nutzpflanzen, Kräutern, Obst und Gemüse als Nahrungsmittel attraktiv. Selbst Angebautes und Geerntetes schmeckt nicht nur köstlich, sondern schenkt uns auch wieder mehr Bewusstsein für die Werthaftigkeit unserer Lebensmittel. „Im Garten können die Menschen damit beginnen, eine bessere Welt zu bauen, denn bei einer ständig wachsenden Weltbevölkerung und einem permanenten Rückgang der fruchtbaren Ackerflächen zeichnen sich die Herausforderungen der Nahrungsmittelverknappung ab“, erklärt der Landschaftsökologe Dr. Josef Heringer die Wiederentdeckung des Gartens. Beim Permakultur-Gärtnern geht es um das Gärtnern im Einklang mit der Natur, das wachsende Bewusstsein für den natürliche Kreislauf und dies im Idealfall auch in Gemeinschaft. Permakultur-Hügelbeet-Anlagen strahlen zudem eine harmonische Ästhetik aus.  „Mit dem gemeinschaftlichen Bewirtschaften im Sinne der Permakultur holen wir uns das Paradies auf die Erde“ – bringt die Permakultur-Expertin Karin Frank die Garten-Lust und Ernte-Freude auf den Punkt.

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