Fußbäder

Mit dem Bad für die Füße lässt sich auf unkomplizierte Art experimentieren.

Wellness-Anwendung für zu Hause: Wenn im Winter die Arbeitslast drückt und der nächste Urlaub unendlich weit weg scheint, dann lassen sich Entspannungsmomente auf pragmatische Weise durch Fußbäder erzeugen. Dafür braucht es kein großes Equipment. Ein Plastikbehälter aus dem Bürobedarf genügt und es kann los gehen. Bequem auf der Coach sitzend lassen sich damit auch im Wohnzimmer die Beine genüsslich ins warme oder heiße Nass tauchen. Bei Fußbädern lässt sich auf vielerlei Weise experimentieren. Das beginnt bei der Temperatur. Manche Nutzer finden lauwarme Fußbäder angenehm. Verfrorene oder angeschlagene Menschen werden vor allem so genannte „ansteigende Fußbäder“ schätzen. Bei diesen Fußbädern wird die Temperatur peu à peu erhöht. Das beginnt mit etwa 33 Grad Celsius warmem Wasser und steigert sich durch heißes Wasser auf maximal 40 Grad Celsius. Ein „ansteigendes Fußbad“ gilt als Anwendung nach Pfarrer Kneipp und sollte nicht länger als 20 Minuten dauern. Danach tut es gut, etwa 20 Minuten zu ruhen oder gleich ins Bett zu gehen. Solch ein Fußbad kann Erstaunliches bewirken: Es hilft bei kalten Füßen, wirkt gegen Erkältungskrankheiten, hilft bei Nasenneben- und Stirnhöhlenentzündung, mildert die meisten rheumatischen Erkrankungen, hilft bei Gefäßkrämpfen, wirkt reflektorisch auf die Unterleibsorgane und hilft beim Einschlafen. Neben der Temperatur bieten Badezusätze ein weites Feld für das Sammeln immer neuer sensorischer Erfahrungen. Und es müssen auch nicht immer gekaufte Badezusätze sein: Rosmarin-Zweiglein zum Beispiel entfalten im Fußbad einen belebenden Effekt. Wunderbar entspannend hingegen ist eine Mixtur aus Heilerde und Lavendel. Dafür in einem Schraubglas ein wenig Milch mit einigen Tropfen Lavendel verschütteln und zusammen mit einem Esslöffel Heilerde dem Badewasser zugeben. Meersalz oder Apfelessig sind Zutaten aus der Küche, die sich auch im Fußbad gut machen.

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Quelle Foto: Monika Frei-Herrmann