Damit die Anzucht gelingt : Permakultur-Tipps zum Säen und Vermehren

Mit dem nahenden Frühling wächst die Lust auf Grünes. Selbst gezogenes – egal ob von der Fensterbank, vom Balkon oder aus dem auch noch so kleinen Stück Garten schmeckt bekanntlich am besten.

Ein paar wertvolle Permakultur-Tipps

– nur samenfestes Saatgut verwenden ( z.B. Bingenheimer Saatgut )

– zur Anzucht können bereits vorhandene Eierkartons, Obst- und Gemüseschalen, Joghurtbecher, Tetrapaks ( z.B. Milchtüten ) oder weiteres Verpackungsmaterial eine Zweit-Verwertung finden.

– gerade Eierkartons mit ihren kleinen Abteilen aber auch anderes Verpackungsmaterial ( wie z.B. Tetrapak-Milchtüten) eignen sich perfekt zur Anzucht der kleinen Pflänzchen

– Keine gewöhnliche Blumenerde verwenden: zur Anzucht brauchen die kleinen zarten Pflänzchen noch kaum Nährstoffe. Normale Erde kann mit reichlich Sand magerer gemacht werden. Eine zu gehaltvolle Erde überdüngt die Jungpflanzen und lässt das Blattwerk beschleunigt wachsen ohne gleichzeitig kräftige Wurzeln aus zu bilden.

– In magere Anzuchterde bilden die Pflanzen auf der Suche nach Nährstoffen, kräftigere Wurzelballen ( das wollen wir für ein Auspflanzen erreichen ). Die Pflanzen wachsen kompakter, sind kräftiger und weniger anfällig für Krankheiten.

– die Anzucht-Behältnisse hell, nicht zu warm und vor Zugluft geschützt stellen. Hell, damit sie, bei der Lichtsuche nicht zu lange Hälse ( Stiele ) bekommen; nicht zu warm, um die Pflänzchen nicht zu verweichlichen. Temperaturschwankungen müssen sie auch in der Natur aushalten.

–   Nicht zu viele Pflanzen auf einmal zeitgleich vorziehen, eher zeitversetzt.

– Wenn die Aussaat Vorzeitig großgewachsen ist, kann man als Zwischenlösung bis zur Auspflanzung in größere Töpfe umsetzen

Gutes Gelingen und viel Freude mit Ihrer Anzucht !